Radweg nach Oberhausen

Weißenhorn.  Im Zuge des neuen Fuß- und Radweges zwischen Weißenhorn und Oberhausen wird auch eine Straßenquerungshilfe gebaut.

Der Bau des neuen Fuß- und Radweges zwischen Weißenhorn und dem Ortsteil Oberhausen nimmt konkrete Konturen an. Die neue Trasse wird an bauarbeitsfreien Wochenenden sogar schon genutzt: von Joggern. "Läuft sich gut. Endlich runter von der gefährlichen Straße!", ruft ein Jogger im Vorbeilaufen.

Auch Fahrradfahrer freuen sich, dass voraussichtlich Ende August die Asphaltierung beginnt. Dann wird das Radfahren sicherer und attraktiver. Dass im Zuge dieser Baumaßnahme auch eine Straßenquerungshilfe am Eingang ihres Ortsteils angelegt wird, überrascht die meisten Oberhausener Bürgerinnen und Bürger. Willkommener Nebeneffekt: Raser werden ausgebremst.

Regelmäßig hatten die Bewohner von Oberhausen auf Bürgerversammlungen über die Raser am Ortsausgang Richtung Weißenhorn geklagt. Ob Autos, Motorräder oder schwere Brummis, deren Anzahl seit Einführung der Lastwagen-Maut sich sicht- und auch hörbar gesteigert habe: Viele Fahrer drückten aufs Gaspedal, sobald nach der letzten Kurve der Ortsdurchfahrt die gerade Strecke der Staatsstraße 2022 in Sicht ist. Vor allem Motorradfahrer drehten dann mit überhöhter Geschwindigkeit röhrend auf.

Nicht allzu viel besser verhalten sich Verkehrsteilnehmer, die von Weißenhorn aus der umgekehrten Fahrtrichtung kommen, so die Beschwerde der Oberhausener. Die wenigsten bremsten am Ortseingangsschild ab, sondern erst kurz vor der Kurve im Ort selbst - eine Lärmbelastung und ein großes Gefahrenpotenzial.

Für Abhilfe soll nun auch in diesem Ortsteil eine Querungshilfe auf der stark befahrenen Staatsstraße, der Von-Katzbeck-Straße, sorgen. Gebaut wird sie an der Ecke Kauferstraße, wie Hermann Rittler von der Weißenhorner Stadtverwaltung erklärte. "Zwei kleine Inseln mit einem abgesenkten Durchgang werden die Von-Katzbeck-Straße halbieren", ergänzte Gerd Müller, der Bauleiter der ausführenden Firma. "In diesem Bereich wird die Fahrbahn im leichten Bogen etwas nach Süden verlegt."

Damit Fußgänger und Radfahrer ungefährdet die Straßenseite wechseln können, wird auf der Gegenseite der Querungshilfe nahe der Einmündung Kauferstraße die bisherige Straßenböschung größtenteils abgetragen und ein Stück Rad-und Gehweg neu angelegt.


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Autor: CHRISTA KANAND | 29.07.2010

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