Open-Air-Kino und Sparschweine

Sinningen.  Das 30-jährige Bestehen war für die Wanderfreunde Sinningen Anlass, zusammen mit den Bürgern zwei Tage lang zu feiern. 500 Gäste kamen.

Pünktlich zu Beginn der gemütlichen Hockete rund um die alte Schule durfte sich die Vorsitzende der Wanderfreunde darüber freuen, dass nach einem ansonsten verregneten Tag doch noch die Sonne schien.

So wurden die Seitenteile des vorsichtshalber aufgestellten Festzeltes geöffnet und auch im Freien noch Biertische und Bänke aufgestellt. Hatten zunächst die kleinen Besucher zusammen mit dem neuen Bürgermeister Jochen Stuber viel Spaß beim Kinderkino und dem Film "Küss den Frosch", zeigten sich danach auch die gut 150 Besucher des Open-Air-Kinos über den Streifen "Wenn Liebe so einfach wäre" höchst amüsiert. Der Abend verging wie im Flug.

Schon zum Festgottesdienst unter freiem Himmel, den Angelika Danner und Rosi Hörmann für den nächsten Tag vorbereitet und inhaltlich auf die Wanderfreunde abgestimmt hatten, fühlten sich die Sinninger wieder in Festlaune. Am Sonntag war bekanntlich Jakobitag und so war thematisch schnell eine Verbindung vom Jakobsweg zu den Wanderern hergestellt. Musikalisch umrahmten der Sinninger Kirchenchor und eine Bläsergruppe der Wanderfreunde die heilige Messe.

Pünktlich zum Mittagstisch wurden die Vereinsmitglieder dann fast schon überrollt. Zirka 500 Gäste tummelten sich im und um das Zelt, und standen für Schmankerln an. Für die Unterhaltung der Besucher sorgten die Kirchberger Seniorenmusiker. Bei Kaffee und Kuchen klang der anschließende Festnachmittag aus.

Viel Spaß hatten auch die anwesenden Kinder an beiden Tagen des Festes. Für den Nachwuchs war ein lustiges Kinderschminken angesagt. Wer Lust hatte durfte die bereit gestellte Rollenrutsche benutzen. Eine gute Idee hatte Karin Farny aus Sinningen. Deren verstorbener Mann hatte in seiner Freizeit rund 800 unterschiedlichste Sparschweine gesammelt, die die Witwe den Wanderfreunden als Geschenk vermachte. Sie wurden beim Jubiläumsfest verkauft.

Waltraud Scherzer schenkte dem Verein eine Reihe von Patchworkarbeiten, die ebenfalls reichlich Absatz fanden und Geld in die Vereinskasse fließen ließen.


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Autor: DIETER GRÄTER | 30.07.2010

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