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Neue Köpfe bei Freien Wählern

Nach 15 Jahren hat Karin Batke den Vorsitz der UFWG Elchingen abgegeben. Ihr Nachfolger ist Matthias Bloching. Zum Finale gab es einige kritische Töne zur Kommunalpolitik in der Gemeinde.

BARBARA HINZPETER | 0 Meinungen

"Die Zeit ist wie im Flug vergangen", meinte Karin Batke mit Blick auf die vergangenen 15 Jahre. "Das zeigt, dass wir immer gut zusammengearbeitet haben." Nicht zuletzt in Anbetracht der Kommunalwahlen 2014 sei jetzt der richtige Zeitpunkt, die Weichen neu zu stellen. "Es ist Zeit für neue Ideen und neue Köpfe", sagte Batke bei der Hauptversammlung der Unabhängigen Freien-Wähler-Gruppe in Thalfingen. Die Gemeinderätin nannte auch berufliche Gründe, die sie bewogen hätten, nach einem Nachfolger zu suchen.

Dass für alle Posten Kandidaten zur Verfügung standen, wertete Reinhard Rotermund als Zeichen für die gute Arbeit des Vorstands. Die Mitglieder wählten den 33-jährigen Unterelchinger Matthias Bloching zum Vorsitzenden. Neu in der Führungsspitze ist auch Beate Schorn. Die 26-jährige Erzieherin aus Unterelchingen übernahm das Amt des Schriftführers von Gustav Bucher, der wie auch Karin Batke künftig als Beisitzer im Vorstand ist.

In ihrem Bericht aus dem Gemeinderat kritisierte Batke, dass zum Beispiel bei der Entscheidung für eine Photovoltaikanlage auf dem Mittelschuldach "Gemeinderatsbeschlüsse verschleppt und nicht weiter behandelt werden". "Glücklicherweise" sei die Anlage noch rechtzeitig aufgebaut worden, bevor die Förderung weiter zurückgefahren werde. Batke erläuterte unter anderem die weitere Sanierung der früheren Hauptschule, die jetzt zum "Donauauen-Mittelschulverbund Elchingen-Pfuhl-Straß" gehört, sowie den Weg der "kleinen Schritte" bei der Ortskernsanierung Oberelchingen. Die Finanzlage der Gemeinde stelle sich durch stabile Einnahmen bei der Einkommenssteuer nicht mehr ganz so angespannt dar. Dennoch sei es richtig, Investitionen und Ausgaben genau anzuschauen. So habe die UFWG der Verwaltung angeboten, beim Thema Energiesparen zusammenzuarbeiten. "Passiert ist nix."

Auch die Erkenntnisse aus Seniorenumfragen und Workshops der Agenda stünden bisher leider nur auf dem Papier. Es gebe noch zu tun bei der Frage nach Wohnkonzepten sowie dem Aufbau einer Nachbarschaftshilfe. Batke begrüßte es, dass die Elchinger Bürgerhilfe "für einander" den ersten Schritt in diese Richtung gehen und eine Nachbarschaftshilfe unter ihrem Dach gründen wolle. Sie habe der Bürgerhilfe Unterstützung zugesagt.

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