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Musiker geben sich diesmal "tierisch gut"

Getreu ihrem Motto verlief die Hörenhausener Dorffasnet heuer "Tierisch guat". Zahlreich wie selten strömten die Besucher zum traditionellen Musikerball.

CLEMENS SCHENK |

So zahlreich wie noch selten strömten die Besucher in die Sießener Narrhalla, zum Musikerball unter dem Motto "Tierisch guat". In seiner ureigenen Art zog der Musikvereins Hörenhausen wieder alle fasnetlichen Register. In der voll besetzten Sießener Narrhalla erfreute sich ein bunt gemischtes, närrisches Volk an Schunkelwalzern, Sketchen, Tänzen und Auftritten.

"So viel habe ich noch selten geschunkelt, gesungen, getanzt und gelacht", kommentierte eine begeisterte, närrisch gekleidete Ballbesucherin den Abend. Alles schien sich auf frohe Stunden eingestellt zu haben, denn gleich zu Beginn sprang der "Stimmungsfunke" auf die Besucher. Angefeuert von der gut aufgelegten Stimmungsband "Andy und seine Schlagerbengel", herrschte beste Partystimmung.

"I sing a Liad für di", hieß es bereits beim flotten Anfangsauftritt der "Hörenhauser Musketiere". Mit einem Schunkelwalzer leitete die "Narrenkapelle des MVH" über zu einem närrischen Unterhaltungsprogramm, das ausnahmslos von vereinseigenen Künstlern gestaltet wurde. Beherrschendes Thema war dabei das Kreismusikfest im Juni und das Motto "Tierisch guat.

Einen starken Auftritt hatte der neue Moderator Max Rechtsteiner, der es wunderbar pointenreich durchs Programm führte. Die Jungmusiker glänzten in der "Nacht der Stars" bei ihrem flotten musikalischen Auftritt als Michelle, Nik P., Claudia Jung, Patrick Lindner und Die Jungen Zillertaler, banden bei ihrer Zugabe auch die Besucher in ihre Aktivitäten mit ein und machten so beste Werbung für die Schlager-Gala beim Kreismusikfest. Einen "rustikalen" Auftritt hatten auch die altbewährten Hörenhauser Faschingsoriginale "Biggi und Elke". Auf der Zulassungsstelle im Landratsamt ging es bei der Anmeldung eines "McChormick" lustig zu. Bei einem weiteren Programmpunkt konnte bei Schwarzlicht ein reizender Partnertanz bewundert werden, es gab viel Beifall. Nicht die erwartete chaotische Hörenhauser Baustelle, sondern den "zeitlichen" Tagesablauf eines polnischen und eines deutschen Bauarbeiters nahm Moderator Max Rechtsteiner bei seinem wortreichen Vortrag auf die Schippe.

Senior Wolfgang Thanner war es vorbehalten, den letzten Programmpunkt groß anzukündigen. Dabei zeigten die Musikakteure bei ihrem "Hupkonzert", was die Besucher musikalisch beim Kreismusikfest alles erwartet. Viel Beifall und der Ruf nach Zugaben waren der Dank der Musikerballbesucher an die am Fasnetsprogramm beteiligten Musikerinnen und Musiker.

Zum großen Finale zeigten sich nochmals alle Akteure auf der Bühne und es war Conferencier Rechtsteiner vorbehalten, allen Künstlern für einen "tollen Faschingsabend" zu danken. Auch die traditionelle Polonaise durfte nicht fehlen, wobei fast die ganze Halle in Bewegung war. Die Tanzband sorgte mit fetziger Party- und Tanzmusik für beste Unterhaltung und gute Stimmung bis in die frühen Morgenstunden.

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