Ulm/Neu-Ulm:

leicht bewölkt

leicht bewölkt
18°C/8°C

Musiker geben sich diesmal "tierisch gut"

Getreu ihrem Motto verlief die Hörenhausener Dorffasnet heuer "Tierisch guat". Zahlreich wie selten strömten die Besucher zum traditionellen Musikerball.

CLEMENS SCHENK |

So zahlreich wie noch selten strömten die Besucher in die Sießener Narrhalla, zum Musikerball unter dem Motto "Tierisch guat". In seiner ureigenen Art zog der Musikvereins Hörenhausen wieder alle fasnetlichen Register. In der voll besetzten Sießener Narrhalla erfreute sich ein bunt gemischtes, närrisches Volk an Schunkelwalzern, Sketchen, Tänzen und Auftritten.

"So viel habe ich noch selten geschunkelt, gesungen, getanzt und gelacht", kommentierte eine begeisterte, närrisch gekleidete Ballbesucherin den Abend. Alles schien sich auf frohe Stunden eingestellt zu haben, denn gleich zu Beginn sprang der "Stimmungsfunke" auf die Besucher. Angefeuert von der gut aufgelegten Stimmungsband "Andy und seine Schlagerbengel", herrschte beste Partystimmung.

"I sing a Liad für di", hieß es bereits beim flotten Anfangsauftritt der "Hörenhauser Musketiere". Mit einem Schunkelwalzer leitete die "Narrenkapelle des MVH" über zu einem närrischen Unterhaltungsprogramm, das ausnahmslos von vereinseigenen Künstlern gestaltet wurde. Beherrschendes Thema war dabei das Kreismusikfest im Juni und das Motto "Tierisch guat.

Einen starken Auftritt hatte der neue Moderator Max Rechtsteiner, der es wunderbar pointenreich durchs Programm führte. Die Jungmusiker glänzten in der "Nacht der Stars" bei ihrem flotten musikalischen Auftritt als Michelle, Nik P., Claudia Jung, Patrick Lindner und Die Jungen Zillertaler, banden bei ihrer Zugabe auch die Besucher in ihre Aktivitäten mit ein und machten so beste Werbung für die Schlager-Gala beim Kreismusikfest. Einen "rustikalen" Auftritt hatten auch die altbewährten Hörenhauser Faschingsoriginale "Biggi und Elke". Auf der Zulassungsstelle im Landratsamt ging es bei der Anmeldung eines "McChormick" lustig zu. Bei einem weiteren Programmpunkt konnte bei Schwarzlicht ein reizender Partnertanz bewundert werden, es gab viel Beifall. Nicht die erwartete chaotische Hörenhauser Baustelle, sondern den "zeitlichen" Tagesablauf eines polnischen und eines deutschen Bauarbeiters nahm Moderator Max Rechtsteiner bei seinem wortreichen Vortrag auf die Schippe.

Senior Wolfgang Thanner war es vorbehalten, den letzten Programmpunkt groß anzukündigen. Dabei zeigten die Musikakteure bei ihrem "Hupkonzert", was die Besucher musikalisch beim Kreismusikfest alles erwartet. Viel Beifall und der Ruf nach Zugaben waren der Dank der Musikerballbesucher an die am Fasnetsprogramm beteiligten Musikerinnen und Musiker.

Zum großen Finale zeigten sich nochmals alle Akteure auf der Bühne und es war Conferencier Rechtsteiner vorbehalten, allen Künstlern für einen "tollen Faschingsabend" zu danken. Auch die traditionelle Polonaise durfte nicht fehlen, wobei fast die ganze Halle in Bewegung war. Die Tanzband sorgte mit fetziger Party- und Tanzmusik für beste Unterhaltung und gute Stimmung bis in die frühen Morgenstunden.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Zum Schluss

Wassermelonen-Brot

Der taiwanesische Bäcker Lee Wen-fa mit seinem Wassermelonen-Brot. Foto: David Chang

Grünteepulver, Erdbeeren, Bambuskohle und Lebensmittelfarbe: Daraus hat ein Bäcker in Taiwan ein sogenanntes Wassermelonen-Toastbrot gebacken. mehr

Die Kassette lebt weiter

Robert Schulze, Inhaber des Plattenladens "Bis aufs Messer", hat die Kassette lieb. Foto: Stephanie Pilick

Nicht nur Fans der „Drei Fragezeichen“ haben noch Kassetten. Auch Musikliebhaber und Labels entdecken sie wieder. Also: den Walkman bloß nicht wegschmeißen! mehr

Die "Game of Thrones"-Effekte

Jan Burda, «Visual-Effects-Artist» bei Mackevision zeigt die Arbeit an der Serie Game of Thrones.

Mittelalterliche Burgen, magische Wesen und imposante Landschaften prägen die Fantasiewelt der Serie "Game of Thrones". Gedreht wird in Nordirland, Island und Kroatien - viele der besonderen Bilder stammen aber aus Deutschland. mehr