Kinderpornos verbreitet: Schöffengericht verurteilt 33-Jährigen zu Haftstrafe

Eineinhalb Jahre Gefängnis. Zu dieser Strafe ist am Freitag ein 33-Jähriger aus dem Kreis Neu-Ulm verurteilt worden. Der vorbestrafte Mann hatte im Internet kinderpornografische Dateien verbreitet.

CARSTEN MUTH |
Das Schöffengericht Neu-Ulm hat am Freitag einen 33 Jahre alten Mann aus dem südlichen Kreis Neu-Ulm zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt  – wegen Besitzes und Verbreitens kinderpornografischer Dateien. „Eine Bewährung können wir dem Angeklagten nicht zubilligen“, sagte Richter Thomas Mayer in seiner Urteilsbegründung. Schließlich sei der Angeklagte einschlägig vorbestraft und habe die ihm zu Last gelegten Taten unter offener Bewährung begangen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfirma in 17 Fällen kinderpornografische Fotos und Videos aus dem Internet auf seinen Computer heruntergeladen hatte. Mit Hilfe eines Programms zum Austausch von Dateien habe der Mann das Material an diverse unbekannte Empfänger weitergeschickt. Im Mai 2013 kamen Ermittler des Landeskriminalamts Baden-Württemberg dem heute 33-Jährigen auf die Schliche. Der PC des Mannes wurde beschlagnahmt, Ermittlungen eingeleitet.

Richter Mayer erinnerte am Ende der Verhandlung daran, dass der Mann aus dem südlichen Landkreis bereits Ende 2012 verurteilt wurde, nachdem auf dem auf dessen Computer fast 270 kinderpornografische Fotos entdeckt worden waren. „Dieses Urteil hat auf Sie offenbar wenig Eindruck gemacht“, sagte der Richter zu dem Angeklagten. Deswegen sehe das Gericht keinen Grund, Milde walten zu lassen.

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