Handylust und Handyfrust in Biberachzell

Biberachzell. 

Handyklingeln, heimliche Internet-Bekanntschaften und gefährliche Strahlen vom benachbarten Grundstück. Bei der Theatergruppe "Gemütlichkeit Biberachzell" geht es in diesem Jahr heiß her. Die neun Schauspieler und Spielleiterin Karin Binder haben ihr schwäbisches Mundartstück "Handylust und Handyfrust" mit musikalischen Höhepunkten und kommunalpolitischen Anspielungen gespickt: Bauer Alois Krügel (Hans Span) hasst den technischen Fortschritt und den neuen Funkmasten in Nachbarsgarten. Ehrgeizig verfolgt er den Plan, seiner Familie Handy und Internet abzugewöhnen. Dafür hat er sich für die Sendung "Zurück ins 16. Jahrhundert" beworben. Sohn Lukas (Tobias Woira) kommentiert die Ablehnung des Vaters spöttisch mit den Worten: "Eher geht der Pfarrer in die gemischte Sauna, als dass der Vater sich ein Handy kauft."

Doch er hat gut lachen, die Familie ahnt nichts von den Plänen des Landwirtes. Sonja (Karin Heinrich) hat beim Chatten einen Mann kennen gelernt, der sie auf dem Hof besuchen will und Knecht Josef (Werner Pistracher) ist eifersüchtig, weil seine Angebetete Magd Klara (Corina Butzmann) ihn nicht beachtet. Kurzerhand meldet er sich freiwillig für die Sendung "Bauer sucht Frau". Dass er als Knecht keinen eigenen Hof hat, ist ihm egal. Freund Tobi wird es als Sohn des Hauses schon richten.

Info

Die Komödie wird noch an zwei Wochenenden im Gasthof Kreuz in Biberachzell aufgeführt: am 13. März, 14. März, 20. März und 21. März jeweils um 19.30 Uhr. Karten dafür sind an der Abendkasse oder im Instrumentenstüble in Biberachzell zum Preis von sechs Euro erhältlich.


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12.03.2010

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