Ein Tag der Begegnung
Sießen. Wenn es um ihre Wallfahrtskirche geht, engagieren sich viele Sießener. So war es auch beim Sießener "Magdalenenfest", dem Kirchenpatronatsfest.
Der Festtag begann am Sonntagmorgen mit dem Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche, zelebriert von Pfarrer Martin Ziellenbach. In seiner Ansprache beleuchtete er das Leben der Kirchenpatronin "Maria Magdalena" und skizzierte sie als Vorbild für uns Menschen. Der Gesangverein Sießen gestaltete unter der Leitung von Fidel Braig mit festlichen Liedern den Gottesdienst. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde in der Gemeindehalle kräftig gefeiert. Der Musikverein Hörenhausen unterhielt unter der Leitung von Wilfried Thanner die Gäste beim Frühschoppenkonzert. Nachmittags sangen, musizierten und tanzten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Sießen, der Kooperationen mit dem Gesang- ,Musik- und Sportverein unter der Leitung von Ulrike Fremgen, Tanja Mc Quilton und M. Rittner sowie der Kindergarten Sießen unter Führung von Brunhilde Eble so herzerfrischend , dass sie viel Beifall erhielten. Die Ministranten verkauften "Eine Welt"-Produkte, und Bildergalerien informierten über die Aktivitäten innerhalb der Kirchengemeinde. Bei geselliger Unterhaltung und vielen Gesprächen klang das Kirchenfest aus und "alle Beteiligten konnten zufrieden Bilanz ziehen", sagte der zweiteVorsitzende des Kirchengemeinderates, Anton Thanner, der allen Beteiligten und Mitwirkenden "herzlich dankte". Dabei wurde auch von den verschiedenen Gruppierungen der Kirchengemeinde wie etwa Ministranten, Frauenkreis oder Kirchengemeinderat großes Engagement an den Tag gelegt. Der Erlös des Festes wie auch die Kollekte beim Festgottesdienst wird für die umfassende Kirchenrenovation der Wallfahrtskirche St. Maria Magdalena verwendet.
"Nach der Kirchturmrenovation" wollen wir nun die dringende Außenrenovation der Wallfahrtskirche vorantreiben", sagte der zweite Vorsitzende des Sießener Kirchengemeinderates, Anton Thanner. Doch es fehlen die finanziellen Mittel. "Deshalb ist wenigstens an eine Teilrenovation in bestimmten Teilbereichen gedacht, doch auch hier sind wir auf Zuschüsse und Spenden angewiesen." Die Kosten sind auf etwa 200 000 Euro veranschlagt, wobei die Diözese auch einen Eigenbeitrag der Kirchengemeinde von zehn Prozent der Gesamtkosten einfordert. Thanner: "Zunächst wird die Nordseite renoviert und auf Grund sparsamer Haushaltsführung hoffen wir, dass es auch noch zur Renovierung der Eingangsfassade reicht." Die Verantwortlichen sind deshalb über jede Einkunft in den Spendentopf dankbar. cs
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30.07.2010
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Das Kirchenpatrozinium der "St. Maria Magdalena" feierten die Sießener in der Gemeindehalle. Foto: Clemens Schenk
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