Dateien und Computer sichergestellt

Senden. 

Eine Gerichtsvollzieherin hat am Donnerstagabend beim früheren EDV-Chef der Sendener Stadtverwaltung einen Rechner und Dateien aus der städtischen Computeranlage sichergestellt. Der 53-Jährige, der seine Arbeit als EDV-Administrator im Rathaus auf Ende März gekündigt hat, habe das Gerät und die Unterlagen ohne Probleme herausgegeben, wurde bekannt. Die Stadtspitze wirft ihm Datenklau und -verbreitung vor (wir berichteten). Er habe trotz ausdrücklichen Verbots auf Dateien der Stadt zugegriffen, aus Fotos und dem abgespeicherten Schriftverkehr Dossiers angefertigt und an Rathaus-Mitarbeiter verschickt. Er begründete seine Kündigung mit einer vermeintlichen Ungleichbehandlung und fühlte sich gemobbt. Warum dies so ist, hätten weder er noch der Kämmerer nachvollziehen können, sagte Bürgermeister Kurt Baiker bereits am Donnerstag. Ob die Stadt Senden strafrechtliche Schritte gegen ihren Ex-EDV-Chef einleitet, damit wird sich am Dienstag der Hauptausschuss befassen. Dabei könnte es auch um eine fristlose Kündigung gehen.


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06.02.2010

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