Carsharing: Auto steht jetzt beim Rathaus bereit
Senden.
Es hat länger gedauert als geplant, aber jetzt ist es so weit: Seit gestern ist Carsharing auch in Senden möglich. Wie im April angekündigt, hat das Ulmer Unternehmen Confitech einen Corsa beim Rathaus stationiert. Carsharing bedeutet: Jeder, der angemeldet ist, kann das Auto gegen Gebühr mieten. Das sei eine "gute Möglichkeit, um den privaten Geldbeutel zu entlasten", sagte Bürgermeister Kurt Baiker gestern beim offiziellen Start. Nur rund 40 Minuten am Tag nutzten die Deutschen ihre teuer gekauften Autos. Confitech-Geschäftsführer Joachim Vogt erklärte, wie es funktioniert: Wer sich im System registriert, bekommt eine Chipkarte, mit der er das Mietauto öffnen kann. Gebucht wird online oder per Telefon. Der Schlüssel befindet sich im Handschuhfach. Abgerechnet wird nach Strecke und Nutzungsdauer. Die Kosten für Kraftstoff, Versicherung und Steuer sind im Tarif enthalten. Einfachfahrten sind nicht drin: Das Auto muss zurück zum Startpunkt. Es ist möglich, größere Fahrzeuge zu nutzen: Confitech betreibt in Ulm, Neu-Ulm und Günzburg eine Flotte von 13 Fahrzeugen. In Senden gebe es bereits eine Kundin. Vogt: "Sie hat bislang die Fahrzeuge in Ulm genutzt und ist hellauf begeistert, dass es dieses Angebot nun in ihrer Stadt gibt." Darüber hinaus hätten sich nach den ersten Presseberichten weitere drei Interessenten aus Senden bei Confitech gemeldet. Um den Einstieg zu erleichtern, werde in den kommenden acht Wochen auf die normalerweise von Neukunden verlangte Kaution von 550 Euro verzichtet. Nehmen die Sendener das Angebot gut an, wird vielleicht am Bahnhof ein zweites Fahrzeug stationiert. "Idealerweise aus einer anderen Klasse, beispielsweise ein Kombi", sagte Vogt.
Infos online: www.confishare.de
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10.07.2010
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Carsharing-Start in Senden: Confitech-Chef Joachim Vogt (im Auto) übergibt das Parkplatz-Schild an Bürgermeister Kurt Baiker. Foto: Niko Dirner
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