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80 Zünfte beim Schelklinger Umzug

Zwei Stunden hat gestern der Umzug der Schelklinger Narrenzunft "Häfele Hoi" gedauert. Für Umtrieb auf der Strecke und anschließend in der Stadthalle sowie den Partyzelten sorgten 80 Zünfte aus der Region.

ES |

Zwei Stunden hat gestern der Umzug der Schelklinger Narrenzunft "Häfele Hoi" gedauert. Für Umtrieb auf der Strecke und anschließend in der Stadthalle sowie den Partyzelten sorgten 80 Zünfte aus der Region. Wegen des Glatteises im Raum Stuttgart hatte kurzfristig eine Metzinger Gruppe abgesagt. Dagegen schaffte eine Hästrägerin aus Gärtringen mit ihren Hexen-Kollegen den Weg in die Stadt. "Aber ganz langsam", erzählte sie. Als Sprecher im Einsatz waren Vize-Zunftmeisterin Nicole Brobeil, Ehrenzunftmeister Paul Leichtle, Alb-Donau-Region-Chef Karl-Heinz Mannhart, Bürgeles-Hexe Jo Betz aus Kirchen und zum ersten Mal als Schelklinger Zunftmeister Klaus Falch. Voller Freude machten die Donaustetter Zollbruck-Hexa mit. Für sie war es nach dem Nachtumzug in Staig erst der zweite Umzug ihrer Zunftgeschichte überhaupt. 2012 ist diese Narrenzunft gegründet worden, die an türkisfarbenen Kopftüchern und Schürzen zu erkennen ist. Ein halbes Dutzend Musikgruppen animierte zum Mitsingen und Mitwippen gegen die Kälte. "Wunderschön war der Umzug", resümierte eine Höllgraben-Hexe aus Gamerschwang. Diesem Urteil schloss sich Juan aus Argentinien an, der 15-jährige Austauschschüler ist zu Gast bei der Familie von Wolfgang Bierer, dem Schelklinger Musikvereinschef.

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