Würzige Vielfalt aus eigener Anzucht – Wer alle paar Wochen sät, erntet den ganzen Sommer
Ulm. Salat schmeckt frisch geerntet am knackigsten. Nichts geht über Grünzeug, das vor der eigenen Tür unmittelbar vor der Zubereitung geerntet wird.
Der Anbau von Schnittsalat im Garten ist kinderleicht: Man sät die Samen reihenweise in krümelige Erde ein. Nach etwa einer Woche keimt der Salat. Vorausgesetzt die Erde bleibt immer leicht feucht, kann nach wenigen Wochen geerntet werden. Länger als etwa zwölf Zentimeter brauchen die Blätter nicht zu werden, überständige Pflanzen schießen rasch in die Höhe, kippen vielleicht um und locken Schädlinge an. Allerdings sollte immer nur ein kleines Stück ausgesät werden – diese Woche einen Meter, nächste Woche wieder einen, dann wieder . . . das ermöglicht eine gestaffelte Ernte.
Ähnlich sieht es mit Pflücksalat aus: Von heranwachsenden Salatpflanzen werden die äußeren Blätter abgenommen. Das Herz in der Mitte wächst weiter und liefert Blätter nach. Es gibt unzählige Sorten. Am besten man kauft verschiedene Samenpäckchen mit rotlaubigem oder hellem, glattem oder krausem Blatt und wechselt beim Anbau ab. So kommt immer wieder bunt gemischter Salat auf den Tisch.
Auch im Blumenkasten wächst Schnitt- oder Pflücksalat, nur nicht in nennenswerter Menge. Für den beschränkten Platz empfiehlt sich Perilla, die leicht scharf schmeckt. Die Samen keimen ohne Probleme in feuchter Erde, das Kraut wächst bei Wärme rasch heran. Sobald die Stängel etwa fingerlang sind, wird geschnitten – eine leckere Würze für Salate oder andere Speisen. Es gibt rote und grüne Perilla, die roten Sorten schmecken dezenter und heben sich von grünem Blattsalat besser ab. Die frostempfindliche Perilla stirbt im November ab, im Garten sät sie sich meist selbst aus, so dass der Salatfreund sich die Nachsaat im Folgejahr zumeist sparen kann.
Verschiedene Kohlgewächse werden als „Asia-Salate“ vermarktet. Sie schmecken senfähnlich und mehr oder weniger scharf. Stark zerschlitzte Blätter in dichten, großen Rosetten bildet Mizuna. Das etwas mildere Mibuna hat riemenförmige Blätter mit etwas kräftigerem Geschmack. Man kann die Pflanzen wie Schnittsalat in Reihen säen und die Blätter nach Bedarf schneiden. Mizuna wächst bis in den Winter hinein, die Pflanzen brauchen dann aber 25 Zentimeter Abstand. Dafür wachsen sie vom Herz aus immer weiter, man entfernt immer nur die äußeren Blätter. Höher, schmaler bleibt Komatsuna, dessen runde Blätter nach unten in lange Stiele auslaufen.
Die Pflanzen halten leichten Frost aus. Amchoi hat gezackte, kaum gestielte Blätter und kann recht hoch werden. Gesät wird dieses Kraut zwischen März und Juli. Fast ein Klassiker ist Rucola. Da die geernteten Pflanzen so schnell welken, holt man ganz frisch immer nur einzelne Blätter oder Stängel aus dem Garten. Die einjährige Rucola mit löffelförmigen Blättern müssen jedes Jahr neu gesät werden. Mehrjährig wächst dagegen die Wilde Rauke mit schmaleren, stärker eingeschnittenen Blättern. Man kann bis in den Spätherbst ernten und die essbaren Blüten zum Dekorieren verwenden.
Ähnlich sieht es mit Pflücksalat aus: Von heranwachsenden Salatpflanzen werden die äußeren Blätter abgenommen. Das Herz in der Mitte wächst weiter und liefert Blätter nach. Es gibt unzählige Sorten. Am besten man kauft verschiedene Samenpäckchen mit rotlaubigem oder hellem, glattem oder krausem Blatt und wechselt beim Anbau ab. So kommt immer wieder bunt gemischter Salat auf den Tisch.
Auch im Blumenkasten wächst Schnitt- oder Pflücksalat, nur nicht in nennenswerter Menge. Für den beschränkten Platz empfiehlt sich Perilla, die leicht scharf schmeckt. Die Samen keimen ohne Probleme in feuchter Erde, das Kraut wächst bei Wärme rasch heran. Sobald die Stängel etwa fingerlang sind, wird geschnitten – eine leckere Würze für Salate oder andere Speisen. Es gibt rote und grüne Perilla, die roten Sorten schmecken dezenter und heben sich von grünem Blattsalat besser ab. Die frostempfindliche Perilla stirbt im November ab, im Garten sät sie sich meist selbst aus, so dass der Salatfreund sich die Nachsaat im Folgejahr zumeist sparen kann.
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Autor: Agnes Pahler | 23.04.2010
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