Zweiter X-treme-Battle in Heroldstatt

Immer weiter, immer höher, noch schlammiger: Der zweite X-treme-Battle des Sportclubs Heroldstatt soll das Debüt vom Vorjahr in vielem toppen.

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Florian Beinlich ist der Kopf des Heroldstatter X-treme-Battle und hat sich, nach dem Erfolg des Debüts vom Vorjahr, für diesen zweiten Outdoor-Wettbewerb einige Veränderungen in den Kopf gesetzt. Zur Erinnerung: Der erste X-treme-Battle vergangenes Jahr war elf Kilometer lang und hatte zehn Hindernisse. Die Teilnehmer mussten durch ein Schlammloch robben, über im Sattelschlepper aufgetürmte Reifen klettern, Strohballentürme erklimmen und unter einem Elektrozaun durchkriechen.

Beim Rennen in diesem Jahr im Juli wird die Strecke mit 13 Kilometern um zwei Kilometer länger sein und einige Höhenmeter mehr sind zu bewältigen. Die Laufstrecke führt heuer teilweise durch den Ort, damit noch mehr Publikum teilhaben kann am Spektakel. Außerdem plant Beinlich wenigstens fünf Hindernisse mehr einzubauen, welche Körperbeherrschung, Geschick und - im Falle etwa eines Schlammlochs - Überwindung kosten. "Ich will noch mehr Schlamm und Wasser, es soll in die Senkrechte und Waagerechte gehen", schildert er. Und er deutet an, dass Schaum, Schrottautos und Holzwände größere Rollen spielen könnten.

Damit fordert der X-treme-Battle die Sportpuristen heraus, die in möglichst kurzer Zeit die Strecke mit allen Hindernissen bewältigen wollen, seien sie körperlich auch noch so anspruchsvol. Wer an seine Grenzen gehen will, bekommt bei diesem X-treme-Battle, was er möchte, so lange er die Zeit als Maßstab nimmt. Erfüllung soll der Wettkampf allerdings auch denen bringen, die der olympische Gedanke treibt. "Die Ultra-Hardliner kommen bei uns ebenso auf ihre Kosten, wie jene, die wegen des Fun-Faktors an den Start gehen", sagt Beinlich. "Zu schaffen sind die Strecke und die Hindernisse von jedem, der zumindest Freizeitsport treibt."

Ob Mann oder Frau, Einzelkämpfer oder Teamplayer, jeder kann nach seinen Vorlieben, allein oder als Battle-Team, teilnehmen. Vergangenes Jahr war der jüngste Teilnehmer 16, der älteste 76 Jahre. Im Vorjahr schafften es von 202 Teilnehmern 201 ins Ziel, heuer sollen von 350 alle durchkommen. Mehr als 350 Teilnehmer werden am 18. Juli allerdings nicht zugelassen, das würde die Logistik des Sportclubs sprengen. Weitere Infos und Anmeldung unter www.x-tremebattle-de.

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