Zwei Drittel weniger Streusalz im milden Winter

Im vergangenen Winter haben die vier Straßenmeistereien des Alb-Donau-Kreises nur ein Drittel so viel Streusalz ausgefahren wie üblich. Auf den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen landeten 4.000 Tonnen Salz.

|

In einem normalen Winter sind es 10.000 bis 12.000 Tonnen, wie eine Bilanz des Fachdienstes Straßen des Landratsamts zeigt. Allein aufgrund der geringeren Salzmenge - also ungeachtet niedrigerer Kosten für Personal, Geräte und Reparatur - habe das Landratsamt im Vergleich zu sonstigen Wintern mehr als 500.000 Euro eingespart. Das teilt die Behörde mit. Die Einsätze im Winter 2013/2014 waren weniger durch Schnee bedingt als vielmehr durch Glätte am frühen Morgen. Erwartungsgemäß fiel der größte Teil des ausgefahrenen Salzes auf das hoch gelegene Einsatzgebiet der Straßenmeisterei Merklingen: rund 1.500 Tonnen. Neben Merklingen sind für den Alb-Donau-Kreis die drei Straßenmeistereien in Ehingen, Langenau und Ulm zuständig.

Doch obwohl bei kargem Schneefall weniger Winterdiensteinsätze zu fahren waren, kam bei den Straßenwärtern der Kreisverwaltung offenbar keine Langeweile auf. So konnte früher als sonst mit verschiedenen jährlich anstehenden Arbeiten begonnen werden. Dazu gehören zum Beispiel die Pflege und der Unterhalt von straßenbegleitenden Gräben sowie Gehölzschnittarbeiten.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

K.o.-Tropfen: "Finger in den Mund, und spucken Sie es aus"

Immer wieder werden Menschen mit K.o.-Tropfen außer Gefecht gesetzt, anschließend vergewaltigt oder ausgeraubt. Dagegen hilft nur Vorsicht, sagt Achim Andratzek. weiter lesen