1,3 Millionen Euro für Feuerwehren im Alb-Donau-Kreis

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Insgesamt fließen dieses Jahr 1,27 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg in die Feuerwehren im Alb-Donau-Kreis, in den gesamten Regierungsbezirk Tübingen knapp 10,3 Millionen Euro. Das teilt das Regierungspräsidium (RP) mit. Alleine für verschiedene Projekte – sei es der Kauf eines Löschfahrzeugs oder der Bau eines Feuerwehrhauses – überweist das Land an acht Kommunen 783.000 Euro. „Das ist ein ordentlicher Schritt“, sagt Kreisbrandmeister Ralf Ziegler. Denn vergangenes Jahr seien die Kreis-Kommunen sehr schlecht weggekommen. Insofern sei er mit den Zahlen für 2017 zufrieden. Auch wenn von 20 eingereichten Vorhaben der Städte und Gemeinden nur acht zum Zug kommen.

133.000 Euro gibt es gemäß Mitteilung für die Erneuerung der digitalen Alarmierung für die Feuerwehren im Kreis und in der Stadt Ulm sowie des Rettungsdienstes. Ein Projekt, das mit der gemeinsamen Rettungsleitstelle zusammenhängt, die dieses Jahr umgebaut und erneuert wird. Ferner bezahlt das Land jährlich pro Feuerwehrmann – auch für Mitglieder der Jugendfeuerwehren – eine Pauschale für Ausstattung, Ausbildung und so weiter. Der Kreis erhält für rund 3800 Feuerwehrmitglieder 353.000 Euro, die Feuerwehr Ulm mit gut 500 ehrenamtlichen und 63 hauptamtlichen  Mitgliedern bekommt knapp 58 000 Euro. Die Stadt erhält in diesem Jahr mit insgesamt 95.000 Euro vergleichsweise wenig. „Sie hat dieses Jahr wenig Anträge eingereicht“, sagt Dirk Abel, Pressesprecher des Regierungspräsidiums auf Nachfrage dieser Zeitung. „Die Zahlen muss man auch immer über die Jahre verteilt betrachten.“ So habe Ulm zwischen 2004 und 2017 im Schnitt 238.000 Euro an Zuschüssen erhalten, der Alb-Donau-Kreis 670.000 Euro.

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