Zentrum „An der Lone“: Für ein Miteinander im Ortskern

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Daniela Milz-Ramming und Gerold Hornung sprechen den Segen.  Foto: 

„Ohne Sozialstation und ohne die Betreuung wäre das einfach nur ein Bauwerk“, sagte Sieghart Granat gestern Abend zur Grundsteinlegung für das Zentrum „An der Lone“ in Lonsee. Gut 100 Zuhörer hatten sich an der Baustelle in der Hindenburgstraße versammelt, sich mit Schirmen vor dem Regen geschützt und verfolgt, wie der Startschuss für die drei Gebäude mit Tagespflege, betreuten Wohnungen und Gewerberäumen fällt.

Es sei ein „gutes Gefühl, zu sehen, wie sich der Kran dreht und das Projekt Gestalt annimmt“, sagte Bürgermeister Jochen Ogger. Man habe sich schon lange solch ein Zentrum gewünscht, zumal das Seniorenzentrum Lonsee schon über eine lange Warteliste verfüge. Erste Überlegungen für das Projekt waren 2013 aufgekommen.

Gerhard Fischer von der Ökumenischen Sozialstation lobte das Projekt und die „tolle Planung“. Ziel sei es, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, auf dass sie nicht ins Pflegeheim ziehen müssen. Und Pfarrerin Daniela Milz-Ramming lobte Lonsee als „gar kein so schlechtes Dorf“ – worauf unter Zuhörern einige Lacher zu hören waren. Doch was bislang gefehlt habe, sei ein Zentrum. Nun habe man „eine Dorfmitte, die sich herauskristallisiert“. Nach einem gemeinsamen Gebet, das Pfarrer Gerold Hornung sprach, verlagerte sich der Festakt in das benachbarte evangelische Gemeindehaus – Granat: „Da ist es wärmer“ –, wo sich die Besucher bei Häppchen über das künftige Zentrum unterhalten konnten.

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