Wittlinger steht Maschinenring vor

Nach 13 Jahren im Amt hat Manfred Jakob nicht mehr für den Vorsitz des Maschinenrings Ulm-Heidenheim kandidiert. Ihm folgt Christian Wittlinger.

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In der Hauptversammlung des Maschinenrings Ulm-Heidenheim ist Christian Wittlinger aus Beimerstetten zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Manfred Jakob aus Blaubeuren-Erstetten hatte nach 13 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert. "Ein Bauer muss wissen, wann er seinen Acker verlassen muss", sagte Jakob, ehe die Mitglieder in der Setzinger Birkenfeldhalle seinen Nachfolger wählten. Die beiden anderen Vorsitzenden-Posten bleiben mit Jakob Späth aus Heidenheim-Aufhausen und Jürgen Wieland aus Scharenstetten besetzt. Ebenfalls bestätigt wurden die Stellvertreter Hans Stängle (Gerstetten), Werner Wöhrle (Langenau) und Reinhold Schneider (Tomerdingen).

Dem Bericht von Geschäftsführer Joachim Hilt zufolge hat der Maschinenring, der etwa 1100 Mitglieder und 75 Mitarbeiter zählt, im vergangenen Jahr 5,48 Millionen Euro umgesetzt. 36 Prozent davon sind Leistungen wie der überbetriebliche Maschineneinsatz, welche die Mitglieder untereinander verrechnen. Aufträge von Kommunen und Unternehmen wie Winterdienst, Grünflächenpflege, Kompostierung und Landschaftspflege machen 43 Prozent des Umsatzes aus. Dazu gehört der Betrieb des Biomassehofs in Langenau. Die dortige Biogasanlage produziert Strom und Wärme, womit zum einen das Hallen- und das Freibad in Langenau versorgt, zum anderen Holzhackschnitzel getrocknet werden. Die Hackschnitzel werden als Brennmaterial verkauft. Auch als Photovoltaik-Dienstleister ist der Maschinenring tätig. Im vergangenen Jahr sind 29 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1220 Kilowatt installiert worden.

Betriebshilfe und Sozialstation erwirtschafteten 21 Prozent des Maschinenring-Umsatzes.

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