Vom Ei zum Küken

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    Eines der ersten Küken im Breitinger Kindergarten. Foto: 
  • So flauschig, so süß: Lea und Oskar bewundern ein Küken. Es ist eines von 27, das die Kinder des Breitinger Kindergartens vor Ostern mithilfe eines Brutapparats ausgebrütet haben. Die Begeisterung ob der Verwandlung von Ei zu Baby-Huhn war riesig, erzählt Erzieherin Martina Henner. Zumal die Kinder zum Teil live beobachten konnten, wie sich ein Küken aus der Eierschale befreite.  2/2
    So flauschig, so süß: Lea und Oskar bewundern ein Küken. Es ist eines von 27, das die Kinder des Breitinger Kindergartens vor Ostern mithilfe eines Brutapparats ausgebrütet haben. Die Begeisterung ob der Verwandlung von Ei zu Baby-Huhn war riesig, erzählt Erzieherin Martina Henner. Zumal die Kinder zum Teil live beobachten konnten, wie sich ein Küken aus der Eierschale befreite.  Foto: 
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Wahnsinn. Grad war’s noch ein Ei. Und jetzt – sitzt da ein Küken Die Kinder des Breitinger Kindergartens Lonetal-Frösche waren von dieser wundersamen Verwandlung verzückt. Dabei konnten sich die 23 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren über drei Wochen auf das freudige Ereignis vorbereiten: Jedes Kind kümmerte sich um „sein Ei“, drehte es drei Mal am Tag im Brutapparat. Der musste jeden Tag für 15 Minuten belüftet und kontrolliert werden, dass die Luftfeuchtigkeit darin auch stimmt. Am Dienstag vor Ostern war es so weit: Die ersten Eierschalen knackten. Nach und nach schlüpften 27 Bibberle. Und damit lag der Kindergarten-Alltag darnieder, wie Leiterin Martina Henner erzählt: Denn fortan kümmerten sich die Kinder nur noch um die kleinen Flausche-Tiere: „Vorbildlich und rücksichtsvoll“.

Von Martina Henner stammt auch die Idee mit den Küken, weil sie schon einmal mit Kindern „gebrütet“ hat. Und weil das gar so ein Erfolg war, kaufte sie kurzerhand einen Brutapparat. Der ist nötig, denn damit aus den befruchteten Eiern Küken werden, muss deren Temperatur während der 21 Tage Brutzeit konstant bei 38,3 Grad gehalten werden. Die insgesamt 36 Eier für das Projekt hat Martina Henner von Bekannten und Freunden bekommen. „Die halt auch einen Gockel im Hühnerstall haben.“ Klar. Sonst wird das nichts mit den Küken. Besonders beeindruckend war es für die Kinder, als sie die Eier nach zehn Tagen mit einer Speziallampe durchleuchteten: Unter einer Decke, damit es auch dunkel ist, sahen sie in 27 der 36 Eier einen schwarzen Punkt und feine Äderchen: die Küken.

Wie gesagt, die Begeisterung über die Küken war und ist riesig. Und die Kinder hätten sie wirklich gerne im Kindergarten behalten. Das geht natürlich nicht, denn inzwischen ist aus den 27 ein halbwüchsiger, aufgeregter Hühner-Haufen geworden. Der lebt nun bei Martina Henner: im Hühnerstall.

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