Weihnachten im Schuhkarton: Spende für arme Kinder

Es sind erst etwa 40 Schuhkartons, gefüllt mit Geschenken, die in der „Weihnachten-im-Schuhkarton“-Sammelstelle im Krone-Kindergarten abgegeben wurden. Arme Kindern in Osteuropa erhalten diese.

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Es muss hart sein für die Krone-Kindergartenkinder. Jeden Tag an einem Berg von Geschenken vorbei zu laufen mit dem Wissen, dass all die bunt verpackten Überraschungen nicht für sie bestimmt sind. „Nur am Anfang ist es komisch“, sagt ihre Leiterin Beatrix Beiter. „Sie fragen, warum wir fremden Kindern Geschenke machen.“ Aber bald hätten sie verstanden, was dahinter steckt. Wie ein Kindergartenkind, das erklärt, es sei nicht schlimm, dass sie die Geschenke nicht bekommt. „Das ist für arme Kinder. Zum Beispiel, die haben keine Spielsachen und keine Medikamente.“ Genau. Für diese Kinder, gibt es „Weihnachten im Schuhkarton“ – eine Aktion der gleichnamigen österreichischen Organisation und des Berliner Geschenke-der-Hoffnung-Vereins.

Schüler und Eltern mit ihren Kindern packen in einen Schuhkarton zum Beispiel ein T-Shirt, Schokolade, einen Kuschelbär, einen Ball, Buntstifte und eine Flöte. Wer will, legt noch einen Brief oder ein Bild mit hinein. Alle Sachen sollen neu sein, „um Einfuhrbestimmungen“ gerecht zu werden und „den Kindern mit den neuen Geschenken Wertschätzung entgegen zu bringen“, erklären die Organisatoren. Außerdem sollten sechs Euro gespendet werden, um den Transport und vieles mehr decken zu können. In Lastwagen werden die Schuhkartons, die in Annahmestellen wie dem Kindergarten in Laichingen, in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol gesammelt werden, auf die Reise geschickt. Und zwar nach Kasachstan, Rumänien, Weißrussland, Moldau, Polen, Georgien, Bulgarien, Serbien, in den Kosovo, die Slowakei und in die palästinensischen Gebiete.

Vielleicht erreicht dann eines der Laichinger Päckchen das 13-jährige Mädchen in Bulgarien, von dem die Organisation berichtet. Es wohnt in einer Hütte – nicht mit Geschwistern – sondern mit seinen beiden Kindern. Kein Einzelfall. Oder der neunjährige Bulgare Elia darf sich wieder freuen. Wie vergangenes Jahr, als sein Traum war wurde und er seine ersten Sportschuhe auspacke durfte.

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