Warnstreik im WMF-Lager in Dornstadt

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110 Mitarbeiter des WMF-Lagers in Dornstadt haben nach Angaben der Gewerkschaft Verdi gestern an einem Warnstreik teilgenommen. Von 9 bis 11 Uhr hätten fast alle Beschäftigte der Schicht die Arbeit ruhen lassen, sagte Verdi-Sekretär Werner Borowski. Der Warnstreik sei eine Reaktion auf die ins Stocken geratenen Verhandlungen um einen Haus-Tarifvertrag. Diesen will Verdi mit dem WMF-Tochterunternehmen Prolog, Betreiber des Logistik-Standorts, aushandeln. In den bislang vier Verhandlungsrunden sei ein für Verdi tragbarer Kompromiss ausgehandelt worden, sagte Borowski. Demnach wären die Lohn- und Arbeitszeit-Bestimmungen des Flächentarifvertrags für die Logistikbranche in Baden-Württemberg zum 1. Juni 2019 und zum 1. Januar 2022 in einen Haus-Tarifvertrag übernommen worden. In der vierten Verhandlungsrunde Ende Oktober seien beide Seiten „auf einem guten Weg“ gewesen, meint Borowski. Das Unternehmen habe dann jedoch die Erklärungsfrist verstreichen lassen. Am Tag danach habe der Arbeitgeber dann erklärt, die ausgehandelten „Kernbereiche“ nicht akzeptieren zu können.

Bei Prolog und WMF war keine Stellungnahme zu erhalten.

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