50 Jahre neues Schulhaus: Wainer Schule weiter entwickeln

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Die Gemeinde Wain zeigt sich spendabel: „Damit die örtlichen Grundschüler für die Zukunft gewappnet sind, müssen wir dringend etwas tun“, sagte Bürgermeister Stephan Mantz. Ein schönes Geschenk zu einem besonderen Schulfest, denn das Schulhaus feierte seinen 50. Geburtstag. Kein Wunder, dass diese Botschaft von den Besuchern eines an Aktivitäten reichen Nachmittags beklatscht wurde.

Angesprochen hatte Rektorin Angelika Audehm die Wünsche der Schule. „Das Schulhaus hat sich in den vergangenen 50 Jahren ganz schön gewandelt“, meinte sie. Es habe sich viel getan, „von außen ist es eine moderne, schicke Schule.“ Der Wermutstropfen sei deren nicht mehr zeitgemäßes Inneres. Nötig sei unter anderem die Möglichkeit einer Beschattung im Westen. Des Weiteren möchte die Schulleiterin gerne die verbliebenen Teile des Mobilars aus der Zeit des Schulhausbaus 1967 austauschen. Ebenso ist der Beamer ihren Worten zufolge ein Sorgenkind: „Wir haben nur einen und der ist umständlich aufzubauen.“ Ihr Ziel: „Wir möchten die neuen Medien noch mehr in den Unterricht integrieren.“ Die Bemühungen der Gemeinde, diese Mängel zu beheben, weiß die Rektorin zu schätzen: „Geld für die Bildung von Kindern ist richtig gut angelegtes Geld.“ Positive Nachrichten  hatte sie schon für die Planung des kommenden Schuljahrs: „Es ist in relativ trockenen Tüchern.“ Nur noch vier Stunden seien offen.

Wie das Geburtstagsgeschenk von Gemeinderat und Verwaltung nun genau aussieht? „Die neuen Medien müssen schon in der Schule beginnen“, betonte Bürgermeister Stephan Mantz. So werde die Schule gerade energetisch und optisch überprüft, aber eben auch die Technik sei wichtig. Frühzeitig mitmachen wolle Wain, um von der Bereitstellung von Fördergeldern seitens des Bundes für die Modernisierung der Schulen zu profitieren. „Wir werden das gut stemmen, was wir planen“, hob er das gute Verhältnis zwischen Schule und Verwaltung hervor.

Mantz ging aber auch noch auf das „Alleinstellungsmerkmal“, wie er es nannte, der Grundschule ein. Das Areal, auf dem sich auch die Mehrzweckhalle befindet, sei der Mittelpunkt des Dorfes: „Der ganze Ort versammelt sich unter diesem Dach.“ Ob Kinderkrippe oder Hausaufgabenbetreuung, ob Vereinsleben oder Feste – vom Kleinstkind bis zu den Älteren gingen hier alle Wainer ein und aus.

Die Elternbeiratsvorsitzende Julia Freifrau von Herman erinnerte an die Nachkriegszeit, als die Schule im Rathaus untergebracht war – mit einem Lehrer für alle vier Klassen. „Was auch immer für Änderungen es gab, hoffentlich haben Sie nur gute Erinnerungen an Ihre Grundschulzeit“, wandte sie sich an die Zuhörer. „Die Schule entwickelt sich immer weiter.“ Schön in diesem Zusammenhang: Die liebevolle Bewirtung beim Schulfest durch den Elternbeirat, dessen Erlös den Grundschulkindern zugute kommen wird.

Offen war auch die Tür der Kinderkrippe, die sich ebenfalls im Schulhaus befindet. „Uns gibt es seit 2013“, sagte Leiterin Simone Eberhardt. Betreut würden dort Kleinkinder ab neun Monaten bis zum dritten Geburtstag.

Programm Beim Fest hatten die kleinen und großen Besucher die Auswahl zwischen vielen Aktivitäten. So gab es eine Theateraufführung der Viertklässler, einen Film über Schulaufführungen von 2007, 2009 und 2010 von Walter Wipfler, eine Aufführung der Gebärdensprachen AG, eine Diashow, Ausstellungen von Schülerarbeiten, Fußballspiele, das Wurfspiel „Wikinger Schach“, eine Bewegungslandschaft, Pausenspiele sowie Besichtigung der Schulräume. Es spielte die Flötengruppe unter Leitung von Renate Unterweger. man

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