Wachablösung bei der Feuerwehr

Mit einer jungen Führungsmannschaft geht die Feuerwehr Staig in die nächsten Jahre. Neuer Kommandant ist Michael Haag. Sein Vorgänger Hubert Birk war nach 14 Jahren nicht mehr angetreten.

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Hubert Birk (rechts) hat das Kommando der Feuerwehr in Staig nach 14 Jahren abgegeben. Sein Nachfolger ist Michael Haag (Mitte), Markus Ströbele ist zum stellvertretenden Kommandanten gewählt worden. Foto: Franz Glogger

An der Spitze der Feuerwehr in Staig hat ein Wachwechsel stattgefunden. Der 28-jährige Michael Haag löst als Kommandant Hubert Birk (42) ab, der nicht mehr angetreten war. Stellvertreter wird Markus Ströbele (26). Birk war seit 1998 Kommandant und hatte schon vor Jahren mitgeteilt, das Ruder an Jüngere abgeben zu wollen. Potentielle Nachfolger wie Haag und Ströbele fühlten sich bisher aber noch nicht erfahren genug, um in seine Fußstapfen zu treten.

Nun war die Zeit reif. Haag wurde bei der Jahreshauptversammlung zum Kommandanten, Ströbele zu seinem Stellvertreter gewählt. Beide bekamen 47 von 48 möglichen Stimmen. "Ein überzeugendes Votum", sagte Bürgermeister und Wahlleiter Martin Jung. Haag bat "besonders die Erfahrenen unter uns", die neu gewählte Führungsmannschaft mit Rat, Tat und konstruktiver Kritik zu unterstützen.

Birk wird der Feuerwehr weiter zur Verfügung stehen. Für sein Engagement dankten ihm die Kollegen schon jetzt. Ihm sei es zu verdanken, dass der Nachwuchs so gut aufgestellt sei, lobte Andreas Schneider als Sprecher "der Älteren". Der neue Kommandant sagte: "Hubert hat viel auf den Weg gebracht und für ein gutes Miteinander von jung und alt gesorgt." Die Kameradschaft funktioniere vom 18-jährigen Jungfeuerwehrmann bis zum 91-jährigen Ehrenkommandant.

55 Feuerwehrleute, darunter fünf Frauen, stehen in Staig für den Ernstfall bereit, hatte Birk zuvor berichtet. 22 Leute unter 26 Jahren und 18 Jugendliche in der Nachwuchsabteilung zeigten, "dass die Staiger Wehr für die Zukunft aufgestellt ist". Gefordert war die Wehr 2011 bei 17 Übungen und 15 Einsätzen. Unter anderem musste eine brennende Baumaschine gelöscht und die frühere Lehmgrube Grehl in Humlangen eingeebnet werden. Die Wehr beseitigte Ölspuren, öffnete Türen, rettete hilflose Personen und siedelte ein Bienenvolk um. Birk lobte auch den freiwilligen Werkstattdienst: "Die Truppe ist ständig im Einsatz und hält unsere Geräte hervorragend in Schuss."

Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Joachim Ströbele, Andreas Ströbele, Roman Ströbele, Thomas Ströbele und Florian Wahl befördert. Markus Ströbele wurde zum Brandmeister, Michael Haag zum Oberbrandmeister erhoben.

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