Von Tropfsteinen und Fledermäusen

Einblicke in heimische Höhlen gewährt der Kalender 2014 des Höhlenvereins Blaubeuren. Im Winter dürfen die Hohlräume aber nicht betreten werden.

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Tropfsteine in der Vetterhöhle: Titel des Kalenders 2014. Foto: Holger Döhmann

Die 2438 Meter lange Vetterhöhle bietet ganz unterschiedliche Anblicke: Helle, zarte Tropfsteine, mächtige Tropsteinpyramiden, große Felsblöcke, filigrane Säulen aus Lehm und Hohlräume, in denen Wasser steht. Sieben Motive der zum Blauhöhlensystem gehörenden Vetterhöhle, in der Mitglieder des Höhlenvereins Blaubeuren (HVB) seit Jahren forschen, schmücken den "Blaubeurer Höhlenkalender 2014". Im Hochformat DIN A 3 zeigt der Höhlenverein Blaubeuren aber auch Motive aus anderen Höhlen, etwa aus der Bärentalhöhle bei Hütten, die seltene Kristalle zu bieten hat. Der Fotokalender mit zwölf Motiven ist zum Preis von 12,90 Euro bei der SÜDWEST PRESSE in Blaubeuren zu haben. Neu ist auch der "Karstreport 2013" (Preis: 20 Euro), der auf 146 Seiten die Tätigkeiten des Vereins beschreibt (Bestellung: www.hv-blaubeuren.de).

Ein besonderes Augenmerk hat der Verein auf Fledermäuse. Vorsitzender Markus Boldt weist darauf hin, dass nach dem Naturschutzgesetz Höhlen und andere Überwinterungsquartiere vom 1. Oktober bis zum 31. März nicht betreten werden dürfen. Ausnahmen lässt das Regierungspräsidium nur für Fledermauszählungen durch Experten zu. Der HVB betreut die Vetterhöhle und die Bärentalhöhle. Dort musste der Verein vergangenen Winter feststellen, dass sechs Tiere verendeten, weil Unbekannte im Eingangsbereich Feuer machten.

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