VEREINE vom 5. November 2013 aus Ulm und Umgebung

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  • Der Gastgeber-Chor "Frohsinn" Bermaringen gemeinsam mit dem Chor der Bäckerinnung und den Jagdhornbläsern auf der Bühne. Foto: Carolin Hitzigrath 1/2
    Der Gastgeber-Chor "Frohsinn" Bermaringen gemeinsam mit dem Chor der Bäckerinnung und den Jagdhornbläsern auf der Bühne. Foto: Carolin Hitzigrath
  • Klingelte als "Happy Cyclist": Vorsitzender Matthias Glöggler. Foto: Klaus Müller 2/2
    Klingelte als "Happy Cyclist": Vorsitzender Matthias Glöggler. Foto: Klaus Müller
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Westerstetter Musiker

"Eine musikalische Weltreise" unternahm der Musikverein Westerstetten bei seinem Herbstkonzert in der Lonetalhalle. Leider sei es nicht gelungen, eine Gastkapelle zu organisieren, sagte Vorsitzender Matthias Glöggler, "deshalb haben unsere Jugendkapelle und das aktive Orchester ein paar Probenstunden mehr eingelegt und ein tolles Programm vorbereitet." Dieses gestaltete zunächst die Jugendkapelle unter der Leitung von Johannes Stadtmüller. Höhepunkt des ersten Teils des Abends war der Auftritt von "The Old Man and his Young Band": Dirigent Stadtmüller und neun der Jugendmusiker begeisterten als Jazz-Combo die Zuhörer. Das aktive Orchester, geleitet von Jörg Stegmaier, machte unter anderem in Afrika ("Jambo Africa") und im Zauberland Oz ("Wizzard of Oz") Station, ehe Daniel Seemann und Markus Stadtmüller als "Zwei Mexikaner in Böhmen" die Herzen der Zuhörer eroberten. Nach weiteren musikalischen Reisestationen betätigte Vorsitzender Glöggler als "The Happy Cyclist" die Fahrradklingel - zur Freude der Zuhörer. Den "Kaiserjägermarsch" gab es zum Abschluss des Programms als Zugabe. Schließlich ehrte Lothar Schmitt vom Blasmusik-Kreisverband Ulm/Alb-Donau langjährige aktive Musiker: Sonja Giebel-Zeltler mit der Ehrennadel in Gold, Andreas Ruess mit der Ehrennadel in Silber, Simone Häge und Bianca Bopp mit der Ehrennadel in Bronze."Frohsinn" Bermaringen

"Jagd und Wein" - unter diesem Motto hat der Männergesangverein "Frohsinn" in Bermaringen in der Helfensteinhalle sein Herbstfest gefeiert. Die Gastgeber wurden unterstürzt vom Chor der Bäckerinnung Ulm, dem gemischten Chor des Sängerbunds Weidach und den Jagdhornbläsern des Hegerings Blaubeuren Nord. Das musikalische Programm erstreckte sich von "Morgens früh bei kühlem Taue" über den "Jägermarsch Nr. 3" bis zu "Froher Sang beim Becherklang" und "In vino veritas" - passend zum Titel des Abends. Diesen hatte sich Reiner Zimmermann, Leiter der drei teilnehmenden Chöre, ausgedacht. Sein persönliches Motto und sein Rezept für einen guten Chor lautet: "In jeder Gesangsstunde muss gelacht werden." Im "Frohsinn"-Chor singen seit der Gründung im Jahr 1925 ausschließlich Männer. "Das soll trotz Nachwuchsproblemen auch so bleiben", sagt Vorsitzender Hans Walter. Der Verein wolle schließlich keine Konkurrenz zum Kirchenchor sein. Seit 125 Jahren bereits gibt es den Chor der Bäckerinnung Ulm, auch hier singen ausschließlich Männer. "Jede Innung hat früher ihren eigenen Chor gehabt", sagt Josef Schmucker. "Die Chöre wurden gegründet, um die Innung bei Feierlichkeiten zu unterstützen", fügt Sigfried Betz hinzu. Bis vor drei Jahren war auch der Sängerbund Weidach eine Männergesellschaft, nun sind die Frauen in der Überzahl. Während des Herbstfests wurden "Frohsinn"-Sänger Hans Junginger für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft und Reiner Zimmermann für 35 Jahre Chorleitertätigkeit geehrt.Musikverein Ringingen

Bei den Ringinger Musikern war am Wochenende vor allem flinke Beinarbeit gefragt. Von vivace (lebhaft) bis prestissimo (äußerst schnell) legten die Helfer, darunter viele junge Vereinsmitglieder, die Wege zwischen der Essensausgabe und den zahlreichen hungrigen Gästen bei der 19. Besenwirtschaft des Vereins zurück. Moderato (mäßig) ging es allenfalls in der Küche bei der Zubereitung von Kesselfleisch und Bratwürsten zu. Gefühlvolles adagio (ruhig) gar war beim Anrichten der Nachspeisen gefragt. Gebackene Apfelringe mit Vanilleeis, garniert mit Schokoladensoße, gehobelten Mandeln und Schokostückchen sollten ja auch was fürs Auge hermachen. Vorsitzender Joachim Trapp zog nach zwei Tagen "Besen" im Musikerheim zufrieden Bilanz: "Es war wieder ein tolles Fest, auch wenn nicht jeder gleich seinen Wunschplatz bekommen hat. Satt werden konnten jedenfalls jeder."

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