Wlan und mehr Züge: verbessertes Angebot auf der Brenzbahn

Verkehrsminister Hermann und der neue Dienstleister versprechen bei Vertragsabschluss in Stuttgart mehr Service und eine bessere Taktung.

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Der Zugverkehr auf der Brenzbahn wird ausgebaut.  Foto: 

Mit einem erweiterten Angebot und einem neuen Dienstleister will das Land den Schienennahverkehr auf der Brenzbahn und im Donautal stärken. „Es wird umfassende Verbesserungen geben“, sagte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart bei der Unterzeichnung des Verkehrsvertrags über drei Zugstrecken. Ab Juni 2019 wird demnach die Hohenzollerische Landesbahn (HzL) die Regionalverbindungen von Ulm nach Aalen, von Ulm nach Langenau und von Ulm nach Munderkingen bedienen. Man werde „eine gute Dienstleistung anbieten“, versprach Johannes Müller, Vorstandschef der Südwestdeutschen Verkehrsgesellschaft, die mit der HzL fusionieren wird.

Wlan in allen Fahrzeugen

Der Aalener Oberbürgermeister Thilo Rentschler sprach von einem „starken Signal für die Region und für den weiteren Ausbau des personenbezogenen Schienennahverkehrs“. In Aalen wachse die Zahl der Einwohner, der Studierenden, aber auch der Einpendler seit Jahren, daher sei ein verbessertes Angebot wichtig.

Die eingesetzten Fahrzeuge werden künftig alle „klimatisiert, behindertenfreundlich und mit Fahrradstellplätzen und kostenfreiem Wlan“ ausgestattet sein, sagte Hermann. Bei den Fahrten soll, bei grundsätzlicher Aufrechterhaltung des derzeitigen Angebots, die Taktung in den Abendstunden und am Wochenende ausgebaut werden. Ab Ulm geht es von Juni 2019 an stündlich bis abends um 22.14 Uhr nach Aalen und um 23.14 Uhr nach Heidenheim. Im umgekehrter Richtung geht es bis 22.34 Uhr stündlich von Aalen nach Ulm. Ab Langenau verkehrt sonntags ab 6.26 Uhr eine zusätzliche Regionalbahn nach Ulm. Täglich fährt um 20.30 Uhr ein zusätzlicher Zug von Ulm nach Langenau. Der Bahnhalt Rottenacker soll künftig stündlich bedient werden, auch an den Wochenenden.

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