SWR war am Grenzfluss Iller unterwegs

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Auch in die Brennerei von Roland Feller hat das Fernsehteam einen Abstecher gemacht.  Foto: 

Rein sprachlich ist die Iller keinesfalls ein Grenzfluss. Sowohl auf ihrer baden-württembergischen Seite wie auch der bayerischen Seite wird schwäbisch geschwätzt. Die SWR-Moderatorin Anna Lena Dörr hat sich für die SWR-Reisereportage „Expedition in die Heimat“ auf  beiden Seiten der Iller umgeschaut und ist von Wagsberg flussabwärts bis nach Wiblingen  gereist.

Sie hat einen Fährmann getroffen, der sich selbst als bayerischen Schwaben bezeichnet, und schon als kleiner Bub gelernt hat, ehrenwerte Leute von Lumpen zu unterscheiden. Flussabwärts, in Illerbeuren wird im Bauernhofmuseum bis heute das Feuerstutzenschießen gepflegt. Die Unterschiede zwischen bayerischen und württembergischen Schwaben, so erfährt Dörr, spielen in Kirchdorf bei der Firma Liebherr immer mal wieder eine Rolle. Von absurden Auswüchsen der Landesgrenze kann in Dietenheim der Schnapsbrenner Roland Feller ein Lied singen. Er hat sich eigens eine verplompte und vom Zoll regelmäßig kontrollierte Verschlussbrennerei eingerichtet, in der er auch Obst aus Bayern brennen darf. Ihre Reise endet bei den Illersurfern in Wiblingen. Denen ist es ganz gleich, wo man herkommt: Hauptsache, die Welle stimmt. Die „Expedition in die Heimat – Grenzreise an der Iller“ ist am Freitag, 29. Juli, von 20.15 Uhr bis 21 Uhr im SWR Fernsehen.

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