Straßenbau erfordert Geduld und viel Geld

Mit Straßenbauprojekten hat sich die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis (SPD) bei einer Tour durch den Alb-Donau-Kreis befasst. Daraus ergaben sich Fragen ans Regierungspräsidium (RP) Tübingen, dessen Antworten zeigen: Straßenbau ist teuer und langwierig.

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So würde beispielsweise eine B-10-Umfahrung von Amstetten und Lonsee-Urspring laut aktueller Schätzung 48 Millionen Euro kosten. Für eine Umfahrung solle möglichst viel von der vorhandenen Straße genutzt werden, teilt die Behörde mit. Letztlich werde die Variante gewählt, die am meisten Vorteile bringe: „Bis dahin ist es aber noch ein sehr weiter Weg.“

Nicht mehr ganz so weit ist der Weg bis zur Erbacher Querspange zwischen B 311 und B 30. Einen genauen Zeitplan hat das RP aber noch nicht. Ehe gebaut wird seien umfangreiche artenschutzrechtliche Vorarbeiten notwendig, die teilweise länger als zwei Jahre dauerten. Diese Vorarbeiten sollen im Sommer 2016 anlaufen. Die Querspange wird bislang auf 31 Millionen Euro geschätzt, aber diese Zahl ist schon ein paar Jahre alt. Die aktuelle Zahl für eine Umfahrung von Obermarchtal – ebenfalls B 311 – lautet übrigens 11,7 Millionen Euro.

Kaum Hoffnung macht das RP dem Blaubeurer Bürgermeister Jörg Seibold, der nach einer Tonnage-Begrenzung auf der B 28 in Gerhausen gefragt hatte: Die Behörde sieht „so gut wie keinen Spielraum“.

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