Sprachkurse sind rückläufig, Radkurse geplant

Der Laichinger Helferkreis und Verantwortliche von Stadt und Kreis haben sich getroffen, um eine erste Bilanz zu ziehen und über Vorhaben zu informieren.

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Erfahrungen über ihre Arbeit im Helferkeis ausgetauscht haben am Mittwoch mehr als 50 Laichinger. Mit dabei waren auch Bürgermeister Klaus Kaufmann, Hauptamtsleiter Daniel Fabian, der im Rathaus für Geflüchtete zuständige Julian Dierstein sowie Erwin Bolach vom Landratsamt des Alb-Donau-Kreises. Kaufmann und Bolach appellierten an die Helfer, Kräfte zu bündeln und für weitere Menschen auf der Flucht und in Not bereitzustehen. Bald werden neue Flüchtlinge in der Hirschstraße einziehen.

Es wurde auch darüber informiert, dass die Internetplattform des Helferkreises ausgebaut werden soll. Aktuell beschäftigt den Helferkreis besonders ein Thema: Soll er sich zu einem Verein formieren? Oder dem Diakonieverband anschließen? Oder dem Arbeitskreis Migration des Alb-Donau-Kreises? Der Status sollte bald geklärt werden, weil damit Haftungs- und Versicherungsfragen verbunden sind.

Besondere Beachtung fanden die Ausführungen von Volkshochschulleiterin Ilse Fischer-Giovante. Sie hob den positiven Verlauf der Sprachkurse hervor. Allerdings sagte sie auch, die Teilnahme sei rückläufig. Auch, weil Einzelne in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Brigitte Scheiffele stellte die enge Kooperation des Helferkreises mit dem interkulturellen Frauentreff vor; Ferenc Capo, Sprecher des Arbeitskreises Sport, Freizeit und Mobilität, motivierte zu weiterem Engagement hinsichtlich Fahrrad-Spenden und zur Teilnahme an "Sportevents der Flüchtlinge". Nachdem der Aufruf zu Fahrradspenden schon geklappt hat, sollen nun Fahrradkurse unter Anleitung durchgeführt werden. Pfarrer Michael Buck berichtete vom "gut besuchten Asylcafé" im evangelischen Gemeindehaus, Heike Steißlinger lud im Namen von Pfarrer Philipp Geißler zum Gesprächskreis ein - ein Angebot für die Helfer für den Umgang mit schwierigen Situationen. Für seine "hervorragende Betreuungsarbeit" gelobt wurde das Ehepaar Türkay und Ülker Yigit. Es engagiert sich nicht nur im Helferkreis stark, sondern hat ein geflüchtetes Mädchen bei sich aufgenommen.

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