Sportkreis unterstützt

Vertreter von 34 Schützenvereinen haben am Kreisschützentag in Scharenstetten teilgenommen. Lob gab es für die Vereinsarbeit, kritisiert wurde die Politik. Diese sorge durch ständig neue Vorgaben für Unruhe.

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Rund 120 Teilnehmer besuchten den Kreisschützentag in Scharenstetten. Der Schützenkreis Ulm ist mit 37 Vereinen der größte im Bezirk. Foto: Klaus Müller

Zum Kreisschützentag hat der Schützenkreis Ulm am Sonntag nach Scharenstetten ins Schützenhaus eingeladen. Drei der 37 Vereine hatten keine Vertreter geschickt, trotzdem freute sich Kreisoberschützenmeister Peter Noll über den zahlreichen Besuch aus den restlichen 34 angeschlossenen Kreisvereinen. Auch der Bezirksoberschützenmeister des Bezirks Oberschwaben Leonhard Schunk, der Präsident des Sportkreises Alb-Donau/Ulm Georg Steinle und der Ehrenkreisoberschützenmeister Erich Rack waren anwesend.

Der 1953 gegründete Schützenkreis Ulm ist Bezirksoberschützenmeister Leonhard Schunk zufolge inzwischen die größte Vereinigung im Bezirk und kann auf seine Erfolge stolz sein. Dass die Politik etwa mit der Verschärfung des Waffengesetzes immer wieder für Unruhe sorgt, fand Schunk nicht besonders gut. Fazit sei, dass es in der letzten Zeit immer mehr Einbrüche in Schützenheime gebe, wo jetzt die Waffen gelagert werden müssen. Für seine Verdienste um das Schützenwesen wurde Stefan Gebhard von der Schützengilde Erbach mit dem Verdienstehrenzeichen in Silber des Schützenbezirks Oberschwaben ausgezeichnet.

Die erfolgreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres ließ Kreisoberschützenmeister Peter Noll noch einmal Revue passieren: vom Kreisfrauentreff in Langenau über das Kreisjugendschießen in Albeck, den 100-jährigen Jubiläen der Schützenvereine Westerstetten, Oberkirchberg-Beutelreusch und Unterkirchberg sowie dem 90. Geburtstag der Schützengesellschaft Herrlingen mit ihren Oberschützenmeister Hans-Günter Weber. Weber führt den Verein sein 40 Jahren. Kreissportleiter Jörg Fiseli sagte, die Meldungen zu den Kreismeisterschaften seien seit Jahren stabil hoch, doch immer wieder müssten Vereine an die Abgabe ihrer Eingangsmeldungen erinnert werden. Leider sei die Ausfallquote mit 144 von 990 Schützen bei den Kreismeisterschaften extrem hoch gewesen. Auffällig gesunken seien die Teilnehmerzahlen bei den 15- bis 16-jährigen Jungschützen. In der Kreisjugendliga habe man in der Saison 2011 mit acht Mannschaften erfolgreich geschossen, berichtete Jugendleiter Rüdiger Stehle. Besonders erwähnte er die vier Medaillen an den Deutschen Meisterschaften in München und mehrere Landesmeistertitel. Zum Abschluss konnte der vakante Posten des dritten Sportleiters mit Egon Abel besetzt werden.

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