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    Nachbildungen einer Ehrensteiner Scheibe: Dekoration und Eintrittskarte für die Theaterei.
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    Wolfgang Schukraft, Leiter der Theaterei, erzählte die Geschichte Blausteins mit vier Wörtern.
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Ausquartiert

"Hoffentlich passiert nix", sagte Feuerwehrkommandant Hans Danyi: Schließlich hatte er sein ganzes Gerätehaus ausgeräumt, um Platz für die Feierlichkeiten zu schaffen. Er selbst stand an der Zufahrt und koordinierte mit seinen Feuerwehrmännern die Parkplatzsuche. Bei einem Alarm schnell ausrücken? "Hhm", sagte Danyi grinsend - war aber doch ganz zuversichtlich: "Wir haben ja unsere Abteilungen draußen in den Teilorten."

Ausgekocht

Mitten im Ernstfall standen die vielen Helfer. Für sie bedeutete die Stadterhebung vor allem eines: Arbeit. Und bei Dauerregen in den Zelten, die am Feuerwehrhaus aufgebaut waren, auch zunehmend feucht-kaltes Klima. Dafür stimmte im Catering-Bereich hinten die "gute Stadt-Luft", die sich Landrat Heinz Seiffert vorne am Rednerpult wünschte: Es roch lecker nach Backhaus, Gulaschkanone und Co.

Ausgeschmückt

Kaum zu glauben, dass die Gäste in einer Fahrzeughalle feierten: Alles blitzeblank. Alles festlich geschmückt. Ins Auge stach der Tischschmuck: Blaue Samtbänder "flossen" in der Mitte der weißen Tischdecken - ganz wie die Blau durch Blaustein. Und weil die Stadt auch ein Unesco-Weltkulturerbe ihr eigen nennt, lagen nachgebaute "Ehrensteiner Scheiben" auf den Tischen. Kathrin Glöckler, Sekretärin von Bürgermeister Thomas Kayser und Mitorganisatorin des Festabends, hatte die Idee, die Scheiben aus dem Steinzeitdorf als Tischschmuck zu verwenden. Umgesetzt hat die Idee der Bauhof: "Die haben uns die Scheiben aus Gips nachgebaut", freute sich Glöckler. Dass diese später von Wolfgang Schukraft, Prinzipal der Theaterei, kurzerhand zu Freikarten für sein Theater "umfunktioniert" wurden, wusste Glöckler nicht. Aber - Schwups - daraufhin waren alle weg.

Ausgespuckt

So großzügig sich Schukraft beim Eintritt zeigte, so konsequent spielte er auch sein theatralisches Talent zur Verkürzung aus. Die Geschichte Blausteins packte er in jene vier Begriffe, die ein maulfauler Schwabe durchschnittlich am Tag ausspuckt. "Hoppla", als im heutigen Blaustein erstmals von Eingemeindungen die Rede war. Ein zähneknirschendes "Ja" als es zur Zusammenarbeit kam. Ein "Sodele" als Kommentar zur Wahl des ersten gemeinsamen Bürgermeisters. Und ein kräftiges "Jetzet" zur Stadterhebung.

Ausmarschiert

Obwohl er sich in Feuerwehrhäusern sehr wohl fühlt, verließ Innenminister und Feuerwehrmann Reinhold Gall den Festakt noch vor dem Ende. Der Termindruck, wie er beim Ausmarsch mit seinen Sicherheitsbeamten versicherte. Dabei sind Stadterhebungen für den Sülzbacher (Kreis Heilbronn) "keine Routine". Gerademal zwei andere Kommunen hat er bisher zur Stadt gekürt. "Das sind Termine, die man gerne macht. Weil sie den Menschen etwas bedeuten."

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