SPITZEN UND NOTIZEN vom 9. November 2013

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Zehn der elf erfolgreichen Deutsch-Dauerbüffler mit ihrer Lehrerin Meltem Madenci (violettes Kopftuch). Foto: Franz Glogger

Gelaufen, gespendet

An das Sommerfest der Bühl-Werkrealschule in Dornstadt hat Schulleiterin Cornelia Euchner die besten Erinnerungen - trotz des Wetters am 14. September: "Geregnet hats, zwölf Grad." Vor allem der Sponsorenlauf, den Lehrerin Christina Lehr maßgeblich organisiert hatte, war ein voller Erfolg. Schüler, acht Lehrerinnen und Lehrer sowie Hausmeister Paul Gotterbarm spulten im Stadion insgesamt etwa 280 Kilometer ab. Pro 400-Meter-Runde spendeten die Sponsoren zehn Cent bis zu einem Euro. Schüler hatten auch einige Firmen als Sponsoren gewonnen, so dass schließlich 1625,79 Euro zusammenkamen. Gut die Hälfte dieser Summe, 850 Euro, sollte gespendet werden, Lehrerkollegium und Schülervertreter einigten sich auf den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst als Empfänger. Zur Scheckübergabe kam jetzt Imogen Saß vom Ulmer Hospizverein nach Dornstadt. Der Rest des Erlöses wird in der Schule selbst investiert, in eine Lese-Ecke vielleicht oder einen neuen Tischkicker, schlägt die Schulleiterin vor.

Geflogen, gefilmt

Nicht nur Rote Milane und andere Vögel ziehen ihre Kreise zwischen und über den Windrädern bei Temmenhausen, Tomerdingen und Bermaringen. Das Greenpeace-Unternehmen Planet Energy hat den Aufbau seiner drei jeweils knapp 200 Meter hoher Anlagen dort von einer Kamera-Drohne filmen lassen. Der Auftrag dazu ging an das Unternehmen Foto-Kopter der Brüder Alexander und Stephan Pfriem. Das Ergebnis der über mehrere Monate verteilten Aufnahmen kann seit gestern über die Internet-Homepage von Planet Eneregy aufgerufen werden: eine Minute, 30 Sekunden bewegte Bilder aus der Vogelperspektive. Bei der verwendeten Kamera-Drohne handelt es sich laut einer Mitteilung um einen Hexa-Kopter: Ein ferngesteuertes Fluggerät mit sechs Propellern und einer ebenfalls vom Boden aus steuerbaren Videokamera an Bord. Die drei Planet-Energy-Windräder, die höchsten in Baden-Württemberg, haben 14,2 Millionen Euro gekostet und sind seit ein paar Wochen in Betrieb. Im nächsten Jahr soll es dort ein Mühlenfest geben.

Gebüffelt, gelobt

Sie kommen aus Moldawien, Polen, Rumänien, Russland, Spanien, Thailand und der Türkei. Auf dem Weg zum gemeinsamen Ziel haben sie jetzt eine wichtige Etappe erreicht. Dafür gab es berechtigtes Lob von ihrer Lehrerin Meltem Madenci, der Leiterin des "Instituts für Bildung" in Senden: "Es ist eine großartige Leistung, ein Jahr lang, fünf Tage in der Woche, zu büffeln." Insgesamt 660 Unterrichtsstunden umfasste der Deutschkurs, den die elf Frauen und Männer erfolgreich absolvierten. Zum zweiten Mal nach 2011 hatte die Caritas einen solchen Lehrgang in Erbach organisisert, unterstützt vom örtlichen Lions Club und von Sponsoren aus der Wirtschaft sowie der Stadt, die Räume zur Verfügung stellte. Hauptsächlich wird der Kurs vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert. Doch auf dem Weg zur Einbürgerung müssen die Schüler einen Teil der Kosten selbst bezahlen.

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