SPITZEN UND NOTIZEN vom 18. Juli 2015

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  • "Mit mir nicht": Die Lehrer Michael Rommel (blaues T-Shirt) und Ahmet Sungur (hinter dem Mädchen in Weiß) spielen in dem Stück die Hausmeister Gustav und Ernst. 1/2
    "Mit mir nicht": Die Lehrer Michael Rommel (blaues T-Shirt) und Ahmet Sungur (hinter dem Mädchen in Weiß) spielen in dem Stück die Hausmeister Gustav und Ernst. Foto: 
  • Gemeinsam stark: Jugendfeuerwehr und Hundestaffel bei der Vermisstensuche im Wald. 2/2
    Gemeinsam stark: Jugendfeuerwehr und Hundestaffel bei der Vermisstensuche im Wald. Foto: 
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Nichts für Normalos

Reden können die vom Radio, das ist außer Frage. Aber lesen? Am Mittwoch war bei einem lokalen Rundfunksender mehrmals zu hören, dass in der Rommel-Kaserne in Dornstadt ein "Tag der offenen Tür" stattfinde und sich das Sanitätsregiment 3 als neuer Hausherr der Öffentlichkeit vorstelle. So weit, so gut. Der Hinweis, dass die Sanitäter das Kasernentor am Nachmittag öffnen, war richtig, aber nicht für die Allgemeinheit, sondern nur für geladene Gäste. Dementsprechend groß war der Ärger der Radiohörer, die sich kurzfristig Richtung Kaserne aufgemacht hatten und von der Wachmannschaft wieder nach Hause geschickt wurden. Normalos müssen sich noch gedulden: Der "Tag der offenen Tür" für alle findet erst im Jahr 2017 statt. Das kündigte Dr. Thorsten Schütz, Kommandeur des Sanitätsregiments 3, an.

Theater gegen Gewalt

Mit offener und versteckter Gewalt haben sich die Hauptschul-Abschlussklassen der Erbacher Schillerschule in dem Theaterprojekt "Mit mir nicht" nach dem Wiener Autor Gustav Ernst beschäftigt. Versteckte Gewalt kommt im Alltag gewissermaßen auf leisen Sohlen daher, etwa durch eine abschätzige Bemerkung über jemanden, der anders gekleidet ist oder anders aussieht. Bei der Aufführung gab es kürzlich viel Applaus von den Mitschülern. "Dass sich Schüler klassenübergreifend und trotz Prüfungen an das Stück gewagt haben, verdient besondere Anerkennung", sagte die Regie führende Erbacher Sozialarbeiterin und Theaterpädagogin Nicole Demel. Sehr gelungen und ein i-Tüpfelchen bei der Inszenierung sei die Mitwirkung der beiden Klassenlehrer Michael Rommel und Ahmet Sungur als Hausmeister Gustav und Ernst gewesen. "Eine erfrischende Lehrer-Schüler-Theater-Zusammenarbeit, die in den kommenden Abschlussklassen hoffentlich fortgeführt werden wird", meinte Nicole Demel.

Mit Nase und Auge

Feuerwehrleute sind Alleskönner. Und sie stehen im Notfall rund um die Uhr zur Verfügung. Schon der Nachwuchs lernt das ganze Spektrum der Feuerwehrarbeit kennen. Um Jugendliche mit realistischen Szenarien vertraut zu machen, haben bereits mehrere Jugendfeuerwehren in Ulm und im Alb-Donau-Kreis einen "Berufsfeuerwehrtag" veranstaltet, einen 24-Stunden-Dienst mit Einsätzen zu allen Tages- und Nachtzeiten. Nach Baustellenunfall und Löscheinsatz am Vortag, wurden die Jugendfeuerwehren Eggingen und Ermingen am Sonntag kurz nach 5 Uhr geweckt, um im Wald zwischen Ermingen und Arnegg nach "Vermissten" zu suchen. Nicht allein, sondern gemeinsam mit fünf Spürnasen der Rettungshundestaffel Ulm. Obwohl noch etwas verschlafen, machten sich die jungen Retter rasch mit GPS-Geräten vertraut und unterstützten die Hundeführer und die Einsatzleitung mit der Angabe der jeweiligen Koordinaten. Katja Feicht, Vorsitzende der Rettungshundestaffel, war am Ende mit der Arbeit der bunt zusammengewürfelten Teams zufrieden. Diese hatten die im Wald versteckten "Opfer", die von Mitgliedern des Jugendkreuz gespielt wurden, rasch aufgespürt. Meist waren es die geübten Hunde, manchmal hatten aber die Jugendfeuerwehrleute einen "Vermissten" schon zuvor erblickt. Trotz der verschlafenen Augen.

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