Setzinger Mammutbaum bleibt stehen

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Der markante Mammutbaum unweit des Setzinger Rathauses darf weiter wachsen und gedeihen. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung bei Gegenstimme von Ratsmitglied Jürgen Späth beschlossen. Späth hatte unlängst angeregt, den 1984 gepflanzten und zu stattlicher Größe herangewachsenen Baum zu fällen. Er berief sich auf den Hinweis der Denkmalschutzbehörde, wonach der Baum die nahe Friedhofsmauer gefährde. Die Wurzeln könnten die Mauer anheben, der Baum fördere, dass Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringe, sollte ein Sturm den Baum stürzen, wären Mauer und Rathaus gleichermaßen gefährdet.

Die Bedenken der Behörde seien nicht mehr aktuell, sagte Bürgermeisterin Ingeborg Lang im Gemeinderat. Der jüngsten Stellungnahme der Denkmalschützer zufolge gehe von dem Baum keine Gefahr für die Friedhofsmauer aus. Zudem hätten der Langenauer Stadtgärtner Oliver Göckelmann und ein Fachmann des Landratsamts bestätigt, dass der Mammutbaum, ein Tiefwurzler und somit standsicher sei. Der Baum sei gesund, dass Äste herunterfallen, sei nicht zu erwarten. Gemeinderat Alfred Seeger stellte daher fest: „Wir haben keinen Grund mehr, über den Baum zu diskutieren.“

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