Sechs Bauplätze für 130 Menschen in Sinabronn

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Der Aufstellungsbeschluss für das neue Baugebiet in Lonsee-Sinabronn ist gefasst, der Gemeinderat hat dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt. Damit beginnt das Verfahren für sechs Bauplätze auf einer 0,6 Hektar großen Fläche am südöstlichen Rand des Teilorts Sinabronn. Es sei Ziel der Gemeindeverwaltung, dass sich auch die Teilorte weiterentwickelten, sagte Bürgermeister Jochen Ogger. Für den südöstlichen Standort habe man sich bewusst entschieden, sagte Roland Schmuck vom Ingenieursbüro Wassermüller aus Ulm. „Sinabronn ist landwirtschaftlich geprägt“ und die meisten Höfe lägen im nördlichen Teil des Orts. Das Gelände ist außerdem frei von Biotopen oder anderen Schutzgebieten. Und wie im Baugebiet „An der Lone“ wird auch in Sinabronn das Gelände aufgefüllt werden, laut Schmuck stellenweise um 1,80 Meter, denn: „Das Gebiet liegt relativ tief.“ Da das Gelände nach Süden hin abfällt, sollen die südlichen Häuser das Gefälle über ein Kellergeschoss auffangen.

Ob das geplante Versickerungsgebiet auf dem Gelände auch für ein weiteres Baugebiet herhalten könne, fragte Christian Hajduk (UWG). „Nein“, antwortete Schmuck, „aber es handelt sich um reine Erdbauweise“ und sei deshalb einfach zu erweitern. Alles andere sei nicht wirtschaftlich. Hajduk wollte zudem wissen, wo das Baugebiet im Flächennutzungsplan ausgeglichen werde. Laut Schmuck biete sich dafür eine Fläche in Halzhausen am Berg an, die für ein künftiges Baugebiet vorgesehen ist. „Dort ist ungünstig zu bauen.“

Günter Hößle (Bürgerliste) wunderte sich über die erlaubte Gebäudehöhe von 8,50 Meter. Im Baugebiet an der Lone habe er das auch vorgeschlagen, dort sei ihm aber gesagt worden, dass die Häuser heutzutage 9,50 Meter hoch sein müssten. „Ist das okay so?“ Laut Schmuck seien 8,50 Meter ausreichend. Ogger kündigte daraufhin an, die Gebäudehöhe auch fürs Baugebiet „An der Lone“ nochmals zu prüfen. Das Thema komme Anfang 2017 ohnehin in den Gemeinderat und werde dann besprochen. „Man kann sich ja in der Mitte treffen.“

Ob eigentlich nur Sinabronner später bei der Vergabe zum Zug kämen, wollte Eberhard Lenz (Bürgerliste) wissen. Ogger kündigte an, die Vergabe ähnlich wie in Luizhausen zu gestalten, wo jährlich eine begrenzte Anzahl von Bauplätzen nach einem Punktesystem vergeben werden. Laut Dieter Eisenmann, Ortsvorsteher in Halzhausen und Sinabronn, wolle man darüber im Ortschaftsrat noch beraten.

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