Schwieriges Jahr für Heroldstatts Bürgermeister

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„Dies war ein sehr schwieriges Jahr für mich als Mensch und auch als Bürgermeister.“ Diese persönlichen Worte sprach Ulrich Oberdorfer während der letzten Gemeinderatsitzung in diesem Jahr. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an den Bahnhalt in Merklingen. „Der Gemeinderat und ich persönlich sind nie gegen den Bahnhalt, sondern für eine vernünftige Finanzierung gewesen“, beteuerte er. Man habe nur einen „entsprechenden Vertrag“ mit dem Land über die gemeinsame Finanzierung haben wollen. „Und das war und ist auch absolut richtig gewesen“, unterstrich Oberdorfer. „Die Zeit für mich persönlich und uns alle war sehr anstrengend.“ Jetzt sei er froh, dass der Vertrag in trockenen Tüchern sei und der Bau im kommenden Jahr starte.

Genau so viel Kopfzerbrechen bereiteten ihm die Querelen beim Sportclub Heroldstatt. Dort ging es in den vergangenen Jahren um den Verkauf des Sportgeländes in Ennabeuren, um sich in Zukunft auf einen Standort in Sontheim zu konzentrieren. Seit 2014 habe ihn dieses „schwierige und emotionale Thema“ beschäftigt. Ins Detail ging Oberdorfer nicht. „Auf die Einzelheiten und die wirklich nicht schönen Dinge möchte ich hier und heute absolut nicht mehr eingehen“, sagte er in die Runde des Gemeinderates.

Aber auch dieses Thema sei, Gott sei Dank, vom Tisch. Der Verein habe sich dazu entschieden, das Sportgelände an die Gemeinde zu verkaufen. Auf dem Gelände werden 2017 „50 Bauplätze in schönster Lage“ entstehen.

„Seit 22. August bin ich wieder voll im Einsatz. Ich fühle mich in der Gemeinde wohler denn je. Mir geht es sehr gut, dafür bin ich sehr dankbar“, sagte Oberdorfer in seinem Schlusswort, das der Gemeinderat mit Beifall quittierte.

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