Schulsozialarbeit wird aufgestockt

Die Schulsozialarbeit am Bühl-Schulzentrum Dornstadt wird um eine Viertel-Stelle aufgestockt. Dem hat der Gemeinderat Beimerstetten zugestimmt.

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88 Kinder aus Beimerstetten besuchen das Bühl-Schulzentrum in Dornstadt. Kein Wunder also, dass sich der Beimerstetter Gemeinderat für die Arbeit dort interessiert. Weil die Schulsozialarbeit, die der Verein Oberlin-Haus Ulm an der Schule leistet, von derzeit 1,25 auf 1,5 Stellen aufgestockt werden soll, berichtete die Schulsozialarbeiterin Kerstin Zwiebler in der jüngsten Gemeinderatssitzung über ihre Arbeit.

Diese beinhalte vier Kernaufgaben: die Einzelhilfe und Beratung bei individuellen Problemen, die inner- und außerschulische Vernetzung und Gemeinwesenarbeit, die sozialpädagogische Gruppenarbeit, Projekte mit Schulklassen sowie offene Angebote für alle Schüler. Laut Zwiebler sind die wichtigsten Aufgaben die Einzelhilfe bei Problemen, mit denen "die Schüler von sich aus auf uns zukommen". Es gebe aber auch Eltern, die Rat suchten, und Lehrkräfte, die kollegiale und interdisziplinäre Beratung wünschten. Im Vordergrund stehe dabei immer der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung. Schwerpunkt bei den sozialpädagogischen Projekten sei die themenorientierte Gruppenarbeit zur Förderung sozialer Kompetenz und Konfliktfähigkeit sowie Angebote zur Überwindung von Entwicklungs-Schwierigkeiten und geschlechtsspezifischen Fragen. Bei der inner- und außerschulischen Vernetzung werde die Schulsozialarbeit in die Schulentwicklung und bei erzieherisch-pädagogischen Maßnahmen einbezogen, sagte Zwiebler. Kooperationspartner seien unter anderem das Jugendamt, schulpsychologische Beratungsstellen, Polizei und Sportvereine, aber auch Arbeitsagenturen. Die offenen Angebote spannten sich von der Mädchengruppe bis zum Schülertreff, der in naher Zukunft um eine Schülerfirma erweitert werden soll.

"Das Engagement der Sozialarbeiter ist wertvoll, die Botschaft ist angekommen", sagte Max Wittlinger im Anschluss an Zwieblers Ausführungen. "Der Erhöhung der Stellen können wir ohne Zaudern zustimmen", bekräftigte Udo Oehler. Der höhere finanzielle Aufwand dafür sei gerechtfertigt, sagte auch Lisa-Marie Späth. Der Kostenanteil Beimerstetten erhöht sich durch die Aufstockung der Stellen voraussichtlich von derzeit rund 5100 Euro auf 6800 Euro.

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