Schützenkreis Ehingen wählt und ehrt - Als Pressewart lässt sich niemand finden

Mit mehr öffentlicher Präsenz will der Schützenkreis für den Schießsport werben, nachdem die Zahl der Mitglieder gesunken ist. Die elf Vereine waren wieder rührig, wie sich beim 58. Kreisschützentag zeigte.

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Zahlreiche Ehrungen für besondere Verdienste und herausragende sportliche Leistungen gab es am 58. Kreisschützentag des Schützenkreises Ehingen in Hundersingen am Freitagabend. Hier die Anwesenden von ihnen, links Kreisoberschützenmeister Sylvestre Roth.  Foto: 

Erstmals eröffnete die Böllergruppe des Schützenvereins lautstark den 58. Kreisschützentag in Hundersingen, zu dem sich 110 Besucher im Schützenhaus eingefunden hatten. Mit Sorge berichtete Kreisoberschützenmeister Sylvestre Roth von der rückläufigen Mitgliederzahl. 2015 hatte sie sich von 1057 um 52 auf 995 reduziert. Damit hat der Schützenkreis Ehingen den niedrigsten Mitgliederstand seit Jahrzehnten. "Wir müssen öffentlich mehr präsent sein und für den Schießsport werben, deshalb brauchen wir dringend wieder einen Pressewart, der regen Kontakt zu den Medien pflegt", appellierte Roth. Dennoch ließ sich bei den Wahlen niemand für dieses Amt finden. Durchweg einstimmig besetzten die Delegierten der Vereine die zur Wahl stehenden Ämter.

Erster Kreisschützenmeister bleibt Hans-Jörg Arbeiter, Ulrike Lämmle folgt Markus Heitele als Schriftführerin nach, Kreissportleiter Ralf Junghans macht weiter, ebenso die Kassenprüfer Günther Kretschmann und Ulrich Würz sowie deren Stellvertreter Thomas Bopp. Bestätigt wurden ferner Ute Funk, der zweite Sportleiter Horst Brucker, die Ligaleiter Uli Wörz (Gewehr) und Michael Bares (Pistole) sowie der Seniorenreferent Werner Heitele.

Die Berichte von Kreisoberschützenmeister Roth, Schatzmeisterin Simone Mößlang, Schulungsleiter Armin Roth, Sportleiter Ralf Junghans, Jugendleiterin Camilla Knöbl, Damenreferentin Ute Funk und Seniorenreferent Werner Heitele spiegelten lebhaften Betrieb im Schützenkreis Ehingen. Die Veranstaltungen auf Kreisebene waren laut Roth gut vorbereitet und organisiert dank der routinierten Arbeit von Kreissportleiter Ralf Junghans und seinem Vize Horst Brucker. Die Wettbewerbe brachten teils sehr gute Ergebnisse, mehrere Sportschützen wurden ausgezeichnet. Zum neuen Kreisschützenkönig wurde Peter Banderitsch aus Ehingen proklamiert, er ist Oberschützenmeister des dortigen Vereins. Auch eine stattliche Zahl Verdienstmedaillen wurden verliehen, den der Musikverein Lyra Unterstadion musikalisch untermalte (siehe Infobox). Dieses Jahr wird für den Schützenkreis ein neuer Internetauftritt gestaltet, war zudem zu erfahren.

Verdient um die Schützenvereine: Ehrungen am Kreisschützentag

Auszeichungen Viele Verdienstehrenzeichen wurden am Kreisschützentag in Hundersingen verliehen.

Mit Gold zeichnete der Schützenkreis Julien Strang aus Allmendingen und Günter Traub aus Hundersingen aus, Silber ging an Sonja Burgmaier und Martin Diesch (beide Allmendingen), Simone Mößlang und Thomas Müller vom Schützenverein Berg sowie Robert Demmelmaier vom Schützenverein Hundersingen. Vom Bezirk Oberschwaben wurde die goldene Auszeichnung an Armin Roth (Allmendingen), Hans Jörg Arbeiter (Donaurieden) und Edgar Fürst (Hundersingen) verliehen, Silber ging an Thomas Schmid (Berg), Ulrich Kneer und Tobias Fernandez (beide Donaurieden) sowie Bernadette Reich und Stanko Korsek (Hundersingen). Das vom Württembergischen Schützenverband verliehene goldene Verdienstehrenzeichen ging an Ulrich Wörz (Berg), das silberne Ehrenzeichen erhielten Erwin Burgmaier (Berg) Michael Neubrand (Hundersingen) und Ute Funk (Uttenweiler). Die silberne Verdienstmedaille erhielt Günter Kretschmann aus Berg, die bronzene Auszeichnung in dieser Kategorie ging an Thomas Gaus (Allmendingen), Paul Stöhr (Dieterskirch) und Horst Brucker (Rottenacker). Für herausragende sportliche Leistungen wurden Ralf Junghans aus Allmendingen, Josef Raiber aus Oberdischingen, Armin Roth und Christian Weiss aus Ehingen ausgezeichnet.

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