Schnelles Netz

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Das Landratsamt in Ulm hat ein hoch gestecktes Ziel. Dort spricht man nicht von einer 95-prozentigen, sondern von einer 100-prozentigen Versorgung mit dem schnellen Internet innerhalb des Alb-Donau-Kreises. „Flächendeckend soll bis spätestens 2031 alles erledigt sein“, informierte Carina Reck, die Expertin im Landratsamt für die Breitbandversorgung, den Merklinger Gemeinderat. Der hat jetzt dem so genannten Backbone-Anschluss auf seiner Gemarkung zugestimmt. Das Gremium ist einer Meinung mit Carina Reck: Eine gute Breitbandversorgung ist heute Standortfaktor Nummer 1. Nicht nur für Gewerbetreibende und die Industrie, sondern auch für private Haushalte.

Zwei Backbone-Anschlüsse sind in Merklingen vorgesehen, von wo aus nach und nach die einzelnen Gebäude versorgt werden. Es ist geplant, vom Backbone-Netz eine Trasse entlang der Scharenstetter Straße zum Friedhof, über den Hasengarten bis zur Grundschule auszubauen.

Die Kosten der 610 Meter langen Trasse kosten nach einer Berechnung rund 310 000 Euro. Bürgermeister Sven Kneipp geht davon aus, dafür 93 000 Euro Zuschüsse zu bekommen. Des Weiteren ist angedacht, die Industrie- sowie die Gewerbegebiete mit Glasfaser bis zu den jeweiligen Grundstücksgrenzen zu versorgen. Diese Trasse ist mit 103 000 Euro veranschlagt, die Zuschüsse belaufen sich in diesem Bereich auf 58 000 Euro.

Außerdem ist angedacht, im Rahmen der Straßensanierung im Merklinger Siedlungsweg die Trasse von der Grundschule weiter in diesen Weg zu legen. „Und wann werden die einzelnen Haushalte versorgt?“, fragte Gemeinderätin Marie-Luise Jakob nach. „So, wie der Gemeinderat die Mittel bereitstellt“, antwortete Sven Kneipp. lejo

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