Rohbau für Landratamt-Erweiterung wird knapp 290 000 Euro teurer

Bauen Ende November geht es los mit der Erweiterung des Landratsamtes in der Haufftstraße. Der Verwaltungsausschuss hat sich gestern für ein Farbkonzept entschieden.

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Es trifft nicht nur den Kreis. Wegen der guten Konjunktur und der Niedrigzinsphase steigen die Baupreise allerorten. So wird auch der Rohbau für die Erweiterung des Landratsamts in der Hauffstraße um 290 000 Euro teurer. Der Verwaltungsausschuss des Kreistags hat gestern der Vergabe der Arbeiten für insgesamt knapp 3,8 Millionen Euro zugestimmt. Die 290 000 Euro Mehrkosten werden aus einer Reserve entnommen: Vorsichtshalber wurde beim Baubeschluss im Dezember 2016 bereits eine Million Euro für eventuelle Kostensteigerungen eingeplant.

Am 29. November erfolgt der Spatenstich, der gar kein richtiger ist: Der Erweiterungsbau wird nämlich auf der bestehenden Tiefgarage aufgesetzt. Wie berichtet, stand dort bis Sommer 2016 das Verwaltungsgebäude der Sparkasse. Das prägnante Gebäude mit den blauen Fenstern wurde abgerissen, lediglich die beiden Untergeschosse wurden erhalten. Bis zu 20 Millionen Euro wird der Neubau mit sechs Stockwerken kosten, in dem das Sozialdezernat untergebracht wird, das bislang in der Wilhelmstraße in Ulm sitzt.

Die Verwaltung informierte gestern auch, dass für das Gewerk „Fördertechnik“, also die Aufzüge, auch nach vier europaweiten Ausschreibungen kein Angebot eingegangen sei. Als Grund wurde zum einen das sehr umfangreiche und komplexe Ausschreibungsverzeichnis genannt, zum anderen – wieder einmal – die gute Baukonjunktur. Besagtes Ausschreibungsverzeichnis soll nun überarbeitet und vereinfacht werden, in der Hoffnung, dass der Kreis dann einen Anbieter findet.

Einstimmig war der Beschluss  für die Farblinie, die im Erweiterungsbau dominieren soll: Es werden Grau- und Beigetöne sein, analog zur Steinfassade aus Muschelkalk, auf die sich der Kreistag bereits festgelegt hat.  Beschlossen wurde zudem, im gesamten Gebäude Teppichböden zu verlegen. Übrigens auch auf Wunsch der Mitarbeiter. Lediglich im Foyer und Treppenbereich wird Stein verlegt, da diese Bereiche extremer Belastung ausgesetzt sind.

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