Richtfest des Pavillons

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Mit Musik und feierlichen Worten wurde Richtfest gefeiert. Foto: Sabine Graser-Kühnle

Wie es sich für ein Richtfest einer kirchlichen Gemeinde gehört: Mit religiösen Liedern, Gebeten und Worten wurde gestern, als die evangelische Kirchengemeinde St. Alban die Dachaufrichtung des Pavillons feierte, an Gott gedacht. Pfarrer Hans-Hermann Gruhler bezog sich auf die Schwierigkeiten, die die Baupläne durcheinander gerüttelt haben. Er sprach von einer "Investition in Beziehungen". "Beziehungen sind nicht herstellbar, aber doch braucht es dazu Räume und Raum." Er beschrieb den Pavillon als einen Ort, wo künftig "Begegnungen mit Gott stattfinden können, also ein Begegnungszentrum im tiefsten Sinne". Seit rund 100 Jahren offenbarten Protokolle der Kirchengemeinde, dass mehr Räume nötig wären, immer wieder habe man Beschlüsse gefasst, Hindernisse seien aufgetaucht, man habe resigniert. "Wenn Sie in 20 Jahren zurückschauen, werden Sie sagen, Gott sei Dank, dass wir diesen Schritt gewagt haben."

Bürgermeister Klaus Kaufmann verwies auf die Baufortschritte. "Es ist schon vorstellbar, wie die durch den Abriss entstandene Baulücke im Duckeckareal geschlossen wird." Er sei zuversichtlich, dass auch die Initiative "Rettet St. Alben", die den Bau weiter mit Skepsis begleitet, mit dem Ergebnis zufrieden sein würde. Deren Mitglieder selbst sind dem Richtfest größtenteils fern geblieben.

Mit feierlicher Musik vom Posaunenchor wurde das Fest umrahmt und bevor die Gäste sich im Rohbau umschauten und den Imbiss genossen, rezitierte Zimmermannmeister Hans Moser den Richtspruch: ". . . Dank sei allen, die dem Werk, immer freundlich zugeneigt. . ." Sprach"s, trank ein Glas mit Wein und zerschellte es als Glücksbringer.

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