Regierungspräsidium noch ohne Zeitplan für Bau der Querspange

Straßenbauprojekte waren bei der Sommertour der SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis durch den Alb-Donau-Kreis Themen gewesen.

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Und daraus sind Fragen ans Regierungspräsidium (RP) Tübingen entstanden, das jetzt Antworten auch in Sachen Querspange Erbach und Ortsumgehung Obermarchtal gegeben hat. So hat das RP für den Bau der Verbindung zwischen B 311 und B 30 noch keinen genauen Zeitplan; ehe gebaut wird, seien umfangreiche artenschutzrechtliche Vorarbeiten notwendig, die teilweise länger als zwei Jahre dauerten. Diese Vorarbeiten sollen im Sommer 2016 anlaufen. Die Querspange wird bislang auf 31 Millionen Euro geschätzt, aber diese Zahl ist schon ein paar Jahre alt.

Wie sehr Baukosten mit der Zeit steigen können, zeigt die Auskunft zur Ortsumgehung Obermarchtal: Die stand mit 4,8 Millionen Euro im Bundesverkehrswegeplan 2003 und ist im Juli, als Mattheis bei Bürgermeister Anton Buck zu Besuch war, plötzlich mit 11,7 Millionen Euro beziffert worden. Den Anstieg auf mehr als das Doppelte erklärt das RP so: Die alten Kosten sind Stand vor dem Jahr 2000. "Seither haben sich nicht nur die Baukosten kontinuierlich nach oben entwickelt, es gibt auch deutlich umfangreichere Anforderungen an die technische und vor allem auch an die Umweltplanung." Außerdem sei die Kostenberechnung jetzt exakter.

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