Rausgeflogen: Dornstädterin wird vorerst kein "Topmodel"

So schnell kanns gehen. Priska Veith ist bei "Germanys next Topmodel" in der ersten Folge ausgeschieden. Ihre Model-Pläne will sie weiter verfolgen.

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Schon nach der ersten Folge war die Casting-Show für Priska Veith beendet. Ihr Gang über den Laufsteg überzeugte die Jury nicht. "Im ersten Moment war ich natürlich enttäuscht", sagt die 19-jährige Schülerin. "Aber mittlerweile nicht mehr. Ich konzentriere mich jetzt erst mal auf mein Abitur." Damit ist sie gut beraten, denn in drei Wochen gehen die Klausuren los. Zum Auftakt stehen Prüfungen in Deutsch, Mathe und Englisch an.

Da sind dann andere Fähigkeiten gefragt als bei der Modelschmiede im Privatfernsehen. Dass dort bisweilen ein ziemlich direkter und auch rauher Umgangston herrscht, musste Priska nun gleich in der ersten Folge lernen. "So langweilig", bemängelte Modedesigner und Jurymitglied Thomas Rath harsch. "Ich wäre fast eingeschlafen." Seine Kritik an Priskas Laufstil: "Mädchen müssen mit einem Takt durchlaufen können. Du musst große Schritte machen können."

Es folgte die wenig charmante Feststellung, Priskas Schritte seien "Trippelschritte, als ob du wirklich Pipi musst". Zusammenfassend begründete der Juror das Ausscheiden so: "Wir haben Mädchen vor dir gesehen, die einfach mehr Power haben." Immerhin tröstete Moderatorin Heidi Klum die Dornstadterin noch mit den Worten: "Du hast wirklich ein bildhübsches Gesicht."

Priska nimmt sich die Kritik zu Herzen: "Es ist natürlich nicht so toll, sowas zu hören, aber ganz Unrecht hatte er nicht", sagt sie. Die meisten ihrer Konkurrentinnen bei der Show seien übrigens "total nett" gewesen. Ihre Modelkarriere will sie nun trotz des Rückschlags vorantreiben. "Wenn ich mein Abi habe, werde ich es weiter versuchen." Ebenso selbstverständlich ist es für sie, die nächste Folge der Castingshow heute Abend im Fernsehen anzuschauen. "Ein paar Geheimfavoriten" auf den Sieg habe sie auch. Verraten will sie die aber nicht.

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Kommentare

01.03.2012 16:28 Uhr

Nichts für Ungut, Frau Veith,

aber mann, ist das für die Öffentlichkeit wichtig? Nein. Die Mehrheit hat andere Sorgen als irgendeine Klum(p)-Show. Nämlich wie man die jungen Menschen adequat ausbilden kann, um ihnen - auch wenn sie schön sind oder sein mögen - eine Zukunft zu ermöglichen, die nicht nur von der Optik abhängt.

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