Projektschau für die Neenstetter

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Es waren Ergebnisse aus acht Gemeinderatssitzungen, die Bürgermeister Martin Wiedenmann jüngst in der Bürgerversammlung im Schützenhaus in Neenstetten vorgestellt hat. Es war die erste Versammlung dieser Art seit dem Jahr 2011. Künftig sollen solche Informationsveranstaltungen für die Bürger wieder häufiger stattfinden.

Ein Thema war die Erweiterung des Gewerbegebiets nach Süden hin, die der Gemeinderat vor knapp zwei Monaten beschlossen hat. Auf dem gut einem Hektar großen Areal, das in unmittelbarem Anschluss an den Neubau des Feuerwehrhauses am Schrankenweg entsteht, sollen sich dann zwei Firmen ansiedeln, informierte der Bürgermeister.

Das Großprojekt Feuerwehrhaus mit angrenzendem Neubau des Bauhofes ist ebenfalls in diesem Jahr beschlossen worden. Mehr als 1,6 Millionen Euro will die Gemeinde in das förderfähige Projekt samt Schüttgut-Lager und Wertstoffcontainern investieren. Momentan aber bekomme man keine Baufirma, die die Arbeiten zu einem günstigen Preis erledige. „Das ist noch zu teuer. Aber wir haben ja Zeit“, sagte Wiedenmann. Schließlich plane die Gemeinde nicht, sich dafür neu zu verschulden. Nach jetzigem Stand könne der Neubau durchaus aus den Rücklagen finanziert werden.

Ferner muss die Kanalisation saniert werden. „Dort werden wir rund 800 000 Euro vergraben müssen“, sagte Wiedenmann, der von  Zuschussmöglichkeiten für diverse Projekte durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) sprach.

Höchster Bevölkerungsstand

Erfreulich findet Wiedenmann, dass mit 857 Einwohnern der bisher höchste Bevölkerungsstand in Neenstetten erreicht wurde. Dem trage die Gemeinde Rechnung: So sei der Öffentliche Nahverkehr dahingehend verbessert worden, dass nun täglich 14 Busse von Neenstetten nach Ulm fahren. „Allerdings ist das Thema wohl noch nicht bei allen angekommen“, sagte Wiedenmann, der die Bürger aufforderte, das neue Angebot auch zu nutzen.

Nachfragen von den Bürgern gab es nur wenige. An dem Problem mit dem Feldweg im Eisental Richtung Altheim sei man dran, sagte der Bürgermeister. Dort gibt es Klagen über Raser und Lkw-Fahrer, die den Feldweg illegal als Verbindungsstraße nutzen. „Der Feldweg wird nun mit einer Schranke voll gesperrt.“

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