Platz für weitere 75 Flüchtlinge in Langenau

Die Stadt Langenau beeilt sich, eine neue Unterkunft für Flüchtlinge aufzubauen. Der Technikausschuss hat darüber beraten und Änderungen eingearbeitet.

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Die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Riedheimer Straße in Langenau wird noch diese Woche ausgeschrieben. Der Ausschuss für Technik und Umwelt des Langenauer Gemeinderats hat am Montag noch zahlreiche Änderungen in die Planung mit aufgenommen und die Vorgaben für die dreigeschossige Unterkunft beschlossen. Etwa 75 Menschen sollen dort in 18 Wohnungen zur Anschlussunterbringung unterkommen. Wie viele Menschen genau, darauf wollte sich Christoph Schreijäg, Beigeordneter der Stadt, nicht festlegen, um bei der Belegung einen Spielraum zu haben. Pro Person sollen aber zehn Quadratmeter bereitstehen. Später sollen die Wohnungen sozial benachteiligten Menschen eine Unterkunft bieten.

Ende Mai soll ein Gremium aus Mitgliedern der Fraktionen, Bürgermeister und weiteren Vertretern aus Verwaltung, Helferkreis und Landratsamt eine Bewertung der eingegangenen Entwürfe vornehmen und Empfehlungen an den Gemeinderat weitergeben. Der wird dann voraussichtlich in seiner Sitzung Ende Juni über die Vergabe entscheiden. Die Bauarbeiten sollen bis Januar 2017 abgeschlossen sein. "Das ist ein sportlicher Zeitplan", kommentierte SPD-Stadtrat Herbert Böhm das Gesamtprojekt. Vergleichbare Projekte im Landkreis, etwa die Unterkunft in Laichingen, verfolgten einen ähnlichen Zeitplan, sagte Projektleiter Rudolf Dick von der Stadt Langenau.

Mehr als eine Stunde diskutierten die Ausschussmitglieder die Vorgaben und brachten Änderungen ein. So sollen auf Anregung von GUL-Rätin Renate Maier-Tayblum statt herkömmlicher Fensterscheiben Sicherheitsgläser zumindest in den Entwürfen berücksichtigt werden. Ob sie tatsächlich verbaut werden, wird bei der Vergabe entschieden. CDU-Rat Klaus Meisen regte an, eine interne Brandmeldeanlage einzubauen und eine Außentreppe als zweiten Fluchtweg in der Planung vorzuschreiben. Für Schreijäg sinnvoll, zumal man die genauen Belegungszahlen nicht kenne. Warum kein Wlan vorgesehen sei, wollte Markus Hagenmaier (CDU) wissen. In den Gemeinschaftsräumen seien die notwendigen Kabel für eine Internetversorgung geplant, sagte Dick. Dort sei es kein Problem, einen Router anzuschließen, der Wlan bereitstellt.

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