Planer mit Staiger Schule beauftragt

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Auf vier Millionen Euro wird die Erweiterung der Verbandsgemeinschaftsschule ­­Staig geschätzt. Wegen der Höhe der Kosten sei der Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Kirchberg-Weihungstal verpflichtet, einen Wettbewerb auszuloben, erläuterte Geschäftsführer Hans Ibele in der Verbandsversammlung am Mittwoch in Schnürpflingen. Das lege das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen beziehungsweise die Vergabeverordnung fest, und die Nachfrage beider Kommunalaufsicht habe dies bestätigt. Ibele schlug vor, den Wettbewerb durch einen Projektplaner vorbereiten zu lassen: „Seitens der Verwaltung fehlt uns dafür die notwendige Sachkenntnis.“ Als Büro schlug der Geschäftsführer das Ulmer Unternehmen NPS vor. Mit 25 000 Euro liege dessen Angebot deutlich unter dem eines zweiten angefragten Büros. Erwartet werden bis zu 20 Wettbewerbsteilnehmer.

Investieren für gute Lösungen

Die Ergebnisse sollen im Februar vorliegen. Ein Gremium, dem auch externe Fachleute angehören, soll dann die Rangfolge festlegen. Für die Teilnehmer gibt es Preisgelder von bis zu 15 000 Euro. Wer den Auftrag bekommt, darüber entscheidet wiederum die Verbandsversammlung.

„Das Ganze kostet uns erst einmal Geld. Wir hoffen aber auch, so zu einer kostengünstigen und zugleich guten Lösung zu kommen“, sagte Ibele. Der Schnürpflinger Bürgermeister Michael Knoll sah das ebenso: „Wir müssen, aber wir sollten auch so verfahren. Was nämlich für die Schule die beste Lösung ist, können wir ohne externen Sachverstand gar nicht komplett überschauen.“ Verbandsrat Thomas Hertle (Schnürpflingen) beklagte die „Bevormundung“ durch die EU. So müsse Geld für Planungen ausgegeben werden, die der Verband bereits vorab eingeholt habe. „Jetzt zahlen wir für das Gleiche nochmals“, schimpfte Hertle. Trotzdem stimmte er wie die anderen Vertreter aus Hüttisheim, Illerkirchberg, Schnürpflingen und Staig für den Auftrag an NPS.

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