Pikant: Hake in Lack und Leder

Mit "Mistcapala" hat die Volkshochschule einen Volltreffer gelandet. Das Herrenquartett zog in der Schule in Illerrieden alle Register.

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Die vier Herren von Mistcapala hatten in Illerrieden die Lacher auf ihrer Seite. Foto: Ingrid Weichsberger

Armin Federl, Tom Hake, Tobias Klug und Vitus Fichtl, treten, die vier Herren von "Mistcapala" brachten am Samstagabend Stimmung in die Aula der Schule in Illerrieden - in das "geschmückte Auditorium", wie Tom Hake sich ausdrückte.

Zum Start des vergnügten Abends gab es für das zahlreiche Publikum erst einmal Unterricht im Klatschen und in sonstigen Beifallsbekundungen, bevor die Herren vom Leder zogen.

Damit ihre Pointen auch richtig saßen, hatten sie sich über die örtlichen Gegebenheiten gründlich erkundigt. So bedauerten sie, dass in Illerrieden keine Eisdiele gebe. Eis mache der Italiener, indem er Süßes einfriere, erteilte "Mistcapala" Nachhilfeunterricht.

Über Vergleiche mit dem Nachbarort Schnürpflingen durften sich die Besucher mehrmals amüsieren. "Wenn es in Illerrieden eine U-Bahn gäbe, wären die Leute zehn Minuten schneller in Schnürpflingen", lästerte Tom Hake.

Die Pause beendete Hake als Hausmeister und teste dazu alle Mikrofone. Die Besucher hatten verstanden und setzten sich. Ein Höhepunkt folgte dem anderen, so wurde ein Schweizer Grenzbeamter in der Ausübung seines Amtes imitiert.

Die pikanteste Note des Abends war jedoch Tom Hakes Auftritt in Lack und Leder. Er machte nicht nur als Model etwas her, sondern er entlockte gekonnt vier verschiedenen Dudelsäcken angenehme Töne. Wenn der "Gogolores" in Landsberg tanze, der Heimatstadt des Quartetts, sei dort etwas los. Der "Gogolores" sei ein Wurzelzwerg, mit Hut etwa 60 Zentimeter groß und wohne in Baumkronen, behauptete Vitus Fichtl. Selbst mit Brille vor den Augen konnte ihn wohl keiner der Gäste auf dem gezeigten Bild erkennen. Zu sehen war jedoch, dass auch Fichtl auf mehreren Instrumenten trefflich zu musizieren und auch zu singen verstand.

Ungewöhnlich und unterhaltsam wie der Auftritt der vier Herren in Schwarz war auch das Ende der Veranstaltung. Nach zwei Zugaben ergriffen sie kurzerhand die Initiative und zeigten den Besuchern den Ausgang. Sie schritten musizierend voran, "damit es endlich Feierabend werde".

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