Pichler verlegt Textil-Produktion

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Die Laichinger Traditionsfirmen Wäschekrone und Hermann Pichler wollen ihre Konfektionsabteilungen mit Schwerpunkt Tisch- und Bettwäsche ab Mitte 2018 in dem neuen Gebäude der Wäschekrone im Interkommunalen Industriegebiet zusammenfassen. Das haben die Geschäftsführer der beiden Unternehmen gestern in einer Presseerklärung mitgeteilt. Vorher hatte eine Betriebsversammlung bei der Firma Pichler stattgefunden.

Die neue Produktionsabteilung unter dem Dach der Wäschkrone wird nach derzeitigem Stand rund elf Pichler-Mitarbeiter übernehmen. Außerdem werden auch einige Konfektionsanlagen verlagert. Die Firma Pichler gibt damit am Heimatstandort ihre Produktion komplett auf. Künftig sind hier nur noch Einkauf, Versand und Verwaltung der Textilfirma angesiedelt.

Im Jahr 2014 hatte Pichler bereits die Weberei der Firma  geschlossen, weil die Investitionen in eine Modernisierung der Maschinen zu teuer für eine Firma gekommen wäre, die 2011/12 einen Umsatzeinbruch verkraften musste. Ein kleiner Teil der Konfektion wurde damals noch in Laichingen fortgeführt, obwohl ein Großteil schon bei der eigenen Tochtergesellschaft in Adana (Türkei) erstellt wurde.

Vorteile größerer Einheiten

Damals mietete sich Wäschekrone in die Räume bei Pichler ein, denn eine Zusammenarbeit bestand schon lange: „Während dieser drei Jahre haben wir gemerkt, dass wir mit einer größeren Einheit besser wirtschaftlich arbeiten können“, resümiert Groß. „Diese Zeit war lehrreich.“ Künftig arbeiten nun im neuen Gebäude von Wäschekrone voraussichtlich 30 Personen in der Produktion, die dann auch Aufträge der Firma Pichler abarbeiten.

Beide Geschäftsführer versprechen sich von der Zusammenlegung mittelfristig eine höhere Produktivität, sinkende Stückkosten und mehr Flexibilität. Ihr Fazit: „Durch die gemeinsame Produktion können somit Arbeitsplätze am Standort Laichingen langfristig erhalten und die Textiltradition von Laichingen gestärkt werden.“

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