Pfleghof ist jetzt Kultureinrichtung ohne Barrieren

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"Jetzt können auch wir hier teilnehmen am Kulturangebot", sagte Conny Lorz von der Langenauer Behinderten-Initiative "Auf Augenhöhe" über den barrierefreien Zugang zum Pfleghofsaal. Lorz war mit weiteren Rollstuhlfahrern zur offiziellen Übergabe des Anbaus mit neuem Treppenhaus, Aufzug und behindertengerechten Toilette am vergangenen Freitag gekommen. Die Initiative freue sich, wie sehr sich der Pfleghof und damit Langenau verändert habe. Der Umbau des Pfleghofs hatte im März begonnen und war gerade noch rechtzeitig zu Beginn des Herbstprogramm fertiggestellt worden - in einer "sportlichen Bauzeit", wie Architekt Dominik Poss sagte. Die Stadt Langenau übernimmt 190 000 Euro von den Gesamtbaukosten in Höhe von 350 000 Euro. Der Rest wurde mittels Zuschüssen finanziert, etwa mit Leader-Mitteln der Europäischen Union.

Zuvor hatte Bürgermeister Wolfgang Mangold deutlich gemacht, was der Aufzug für Menschen mit Behinderung bedeutet. Für sie sei dieser kein Komfort, sondern ermögliche es den Menschen oft erst, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Bis zu 5000 Besucher zählt die Kulturinstitution der Stadt, die über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Mangold übergab anschließend den symbolischen Schlüssel an Kulturamtsleiter Edwin Köperl. Der habe den Pfleghof zu dem gemacht, was er ist.

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