Öllingen: Streit um Wohncontainer

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In Öllingen gibt es Streit um einen Wohncontainer, der weiter gemietet werden muss, zurzeit aber nicht genutzt wird. Um vom Landratsamt zugewiesene Asylbewerber und Flüchtlinge unterbringen zu können, war die Gemeinde gezwungen gewesen, den Mietcontainer aufzustellen. Er war zunächst am Tulpenweg platziert und wurde dann mit erheblichem Aufwand in die Postgasse verlegt (wir berichteten).

Seit mehreren Monaten schon sei die dort untergebrachte Asylbewerberin mit ihren zwei Kindern, deren Antrag abgelehnt worden sei, dort nicht mehr wohnhaft. „Ihren gegenwärtigen Aufenthalt kennen wir nicht“, sagte Bürgermeister Georg Göggelmann. „Eine Abmeldung aus Öllingen erfolgte weder von ihr noch von einer Behörde.“

Noch keine Lösung in Sicht

„Wie geht denn diese Geschichte weiter?“, fragte Gemeinderat Karl Junginger – angesichts der Tatsache, dass Öllingen den angemieteten Wohncontainer auf Kosten der Gemeinde weiter vorhalten müsse, während in anderen Gemeinden Wohnungen für Asylbewerber leerstünden: „Wir fühlen uns verarscht!“ Junginger pochte auf eine Regelung, den Wohncontainer in Öllingen an die Vermieterfirma zurückgeben zu können. Sollten die Asylbewerberin und ihre Kinder wieder auftauchen, schlägt Junginger vor, sie in einer leerstehenden Wohnung in einer anderen Gemeinde unterzubringen. Die Frau habe Einspruch gegen die Ablehnung ihres Gesuchs eingereicht. „Ich bin im Gespräch mit dem Landratsamt in dieser Angelegenheit, ohne bisher zu einer Lösung zu kommen“, sagte Göggelmann. Er wurde beauftragt, diese Gespräche zu forcieren.

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