Öllingen bleibt weiter schuldenfrei

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Der Gemeinderat hat einstimmig den Haushalt für 2017 abgesegnet. Rund 1,21 Millionen Euro an Einnahmen und Ausgaben sind darin vorgesehen, fast 977.000 Euro im Verwaltungs- und rund 235.400 Euro im Vermögensteil. „Das ist überschaubar“, sagte Roland Grandel, Finanzfachberater des Verwaltungsverbands Langenau (VVL), der mit Geschäftsführer Hermann Schmid den Etat den Öllinger Räten vorstellte. „Langweilig wird es uns aber nicht“, sagte Bürgermeister Georg Göggelmann und hob ab auf unabdingbare Kanalsanierungen für die nächsten Jahre und notwendige Auswechslungen von Wasserleitungen.

2017 will Öllingen aber erst einmal sein neues Gewerbegebiet am östlichen Ortsrand für 178.000 Euro erschließen und für 35.000 Euro alternative Bestattungsformen auf dem Friedhof ermöglichen. 15.000 Euro sind als Gemeindeanteil für das interaktive Infosystem zur Eiszeitkunst im Lonetal gedacht, 5750 Euro als Umlage an den Zweckverband Albwasserversorgungsgruppe XI und 1650 Euro an den VVL zur Unterbringung der Verbandsförderschule.

Finanzieren wird Öllingen dies mit einer Entnahme von rund 160.500 Euro aus den Rücklagen, mit der Zuführung aus dem Verwaltungsetat in Höhe von fast 41.000 Euro und mit der erwarteten Landesförderung von 34.000 Euro für die Breitbandversorgung des neuen Gewerbegebiets. „Öllingen bleibt auch 2017 schuldenfrei“, hieß die erfreuliche Feststellung im Gemeinderat.

Gesamtvolumen: 1,21 Mio. Euro
(Vorjahr: 1,38 Mio. Euro)
Verwaltungshaushalt: 977 000 Euro (945 500 Euro)
Steuereinnahmen:  709 500 Euro (674 500 Euro)
Rücklagen:  64 700 Euro
(225 200 Euro)

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