NOTIZEN vom 15. April 2014 aus Ulm und Umgebung

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Diesel-Dieb erwischt

Dornstadt - Ein Bauarbeiter wurde gestern dabei erwischt, wie er Diesel auf einer Autobahnbaustelle stehlen wollte. Am frühen Morgen rief ein Zeuge die Polizei auf die Baustelle an der A 8 in Höhe von Dornstadt. Dort trafen die Polizisten auf einen Mann, der sich am Tank eines Baggers zu schaffen machte. Es war ein Baggerfahrer, der auf der Baustelle arbeitete - an diesem Morgen jedoch unredlich. Der 42-Jährige hatte bereits 120 Liter Diesel in Kanister abgefüllt, die er in sein Auto verladen wollte.

Mehrere Kabel gestohlen

Illerrieden/Illerkirchberg - Am Wochenende hat ein Dieb an zwei verschiedenen Orten Starkstromkabel gestohlen. Im Gewerbegebiet in Illerrieden machte er sich an einem Baustromkasten in der Straße "Im Tal" zu schaffen. Er unterbrach den Strom und trennte danach zwei Kabel mit einem Bolzenschneider ab. Diesen Diebstahl verübte er zwischen Samstagnachmittag und Sonntagvormittag. Die Starkstromkabel haben einen Wert von einigen hundert Euro. In Illerkirchberg stahl jemand von der Baustelle der neuen Mehrzweckhalle ein rund 40 Meter langes Kabel. Beide Diebstähle dürften auf das Konto ein und derselben Person gehen.

Mit Tempo 200 erwischt

Ein Bußgeld von mehreren hundert Euro, reichlich Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot hat ein 22-Jähriger aus dem Kreis Göppingen am Sonntagabend auf der B10 eingefahren. Der junge Mann war auf der Bundesstraße von Ulm in Richtung Geislingen unterwegs. Am Ende der Ausbaustrecke, zwischen Dornstadt und der Abzweigung Tomerdingen, fuhr er mit gut 200 Stundenkilometern. Erlaubt ist dort Tempo 100. Beamte des Polizeireviers Ulm-Mitte dokumentierten die rasante Fahrt mit einem Lasermessgerät und stoppten den Fahrer dann.

Neue Feuerwehrwagen

Erbach - Im Doppelpack bekommen die Feuerwehrabteilungen Erbach und Ringingen neue Mannschaftstransportwagen (MTW). Dem hat der Technische Ausschuss des Erbacher Gemeinderats geschlossen zugestimmt. Sie kosten insgesamt 97 150 Euro. Das sind 14 000 Euro mehr als geplant, erläuterte Dolores Bayer, bei der Verwaltung für die Feuerwehren zuständig. Als Grund nannte sie die hohe Nachfrage von Feuerwehren nach solchen Wagen. Außerdem seien günstigere Auslaufmodelle komplett ausverkauft. Die gute Auftragslage sei auch ein Grund dafür, dass von vier angefragten Herstellern nur zwei ein Angebot abgegeben hätten. Das Fahrzeug der Abteilung Erbach war 24 Jahre im Dienst; für Ringingen wird es der erste Mannschaftstransportwagen sein.

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